Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mithilfe Studienarbeit "Leichtbau"
Dreamdancer
25.03.2009, 19:17
Hallo liebe Leichtbaufreaks,
ich schreibe derzeit an meiner Studienarbeit zum Thema "Leichtbau bei Rennrädern". Als angehender Wirtschaftsingenieur muss ich - neben der technischen Seite - auch dem ersten Teil der Berufsbezeichnung Rechnung tragen. Daher untersuche ich u.a. das Verhältnis von Preis zu Gewicht.
Ein Diagramm mit dem Preis/Gewicht-Verlauf von zwei namhaften Herstellern habe ich bereits. Doch das ist ja keine wahrer Leichtbau...:rolleyes:
Ich möchte Euch deshalb darum bitten, mir Auskunft über das Verhältnis Preis/Gewicht von Euren Custom-Rennrädern zu geben (zur Diskretion auch gerne per PN). Es sind alle selbst aufgebauten Rennräder interessant - egal wie schwer oder wie teuer. Es muss auch nicht bis auf den letzten Euro/das letzte Gramm stimmen, ungefähre Angaben reichen aus.
EDIT: Gesamtgewicht und Gesamtpreis des kompletten Rades reicht vollkommen aus.
Schon vorab besten Dank für Eure Hilfe!
Viele Grüße
Marcel
xcbiker88
25.03.2009, 19:40
Mit nem leichten renner für die statistik kann ich nicht dienen aber finde deinen ansatz interssant! Ich hoffe mal das endergebnis stellst du hier ein!
Weight Weenie
25.03.2009, 19:45
Bei mir steht das verhältniss 5710 gramm zu 7268 Euro
Interessantes Thema !
Wobei ich denke das es erst richtig schmutzig wird die letzten Gramm zu eleminieren.
Da geht viel Schotter den Bach runter.
Dreamdancer
25.03.2009, 19:50
Vielen Dank, Rainer!
@xcbiker88: Darüber hatte ich noch nicht nachgedacht (das Ergebnis zu veröffentlichen), aber das kann ich gerne tun. Wird bei dem ein oder anderen hier sicher auf Interesses stoßen...
@Walther: Das erwarte ich auch als Ergebnis - mal sehen, ob die Theorie stimmt!?
Ach ja, für alle Interessierten oute ich mich auch mal: 5,74kg für ca. 4600€ (wobei die Carbon-LR aus zweiter Hand waren und das Rahmenset stark reduziert).
Weight Weenie
25.03.2009, 20:09
Meine 30gramm weniger haben also 2668 Euro gekostet - verglichen mit dir. :D
Wie Walther schon sagte, arg fies wirds auf den letzten paar Gramm. Da legt man gegenüber Standardteilen (hochwertig, aber nix besonderes) schon mal pro erspartem Gramm 4-5€ auf den Tisch. Eigentlich völlig absurd. Trotzem irgendwie nicht zu verhindern :D
promises
25.03.2009, 20:23
willst du den Ladenpreis oder den tatsächlich bezahlten Preis wissen ? ;)
Bin fast der Meinung das die letzten Gramm sich bei 8-9 Doppel-Taler pro erspartes Gramm einpendeln könnten, wenn man schon arg am Limit ist !
Marcel, wäre echt ne tolle Sache das Ergebniss zu posten.
Am besten nen Termin für´s Posting mit Uhrzeit bekannt geben und dann binnen einer STD wieder löschen!
Soll ja auch verheiratete hier geben !! :)
Gut, die wirklich allertunigsten Gramm schon, wenn es dann kleine Federn aus Titan, (wirklich) leichte Carbonvorbauten oder quasi "Einzelstücke" sind. Ich meinte jetzt eher was wie "leichter konventioneller Sattel (AX mit normalem Gestell, meine Sättel) gegenüber SLR XP", oder "Schmolkelenker gegenüber Standard-Alulenker, Deda Newton oder so".
ellivetil
25.03.2009, 20:31
promises frage interessiert mich auch. ich denke ladenpreise sind aussagekräftiger, oder? oder zumindest internetpreise, um gebrauchtpreise zu eliminieren, die würden das ergebnis verfälschen finde ich
promises frage interessiert mich auch. ich denke ladenpreise sind aussagekräftiger, oder? oder zumindest internetpreise, um gebrauchtpreise zu eliminieren, die würden das ergebnis verfälschen finde ich
Ich denke es geht eher um das was IHR bezahlt habt oder noch als Ratenkredit abzahlen müßt !
Dreamdancer
25.03.2009, 20:38
willst du den Ladenpreis oder den tatsächlich bezahlten Preis wissen ? ;)
Tatsächlich bezahlter Preis, bitte.
Dreamdancer
25.03.2009, 20:40
promises frage interessiert mich auch. ich denke ladenpreise sind aussagekräftiger, oder? oder zumindest internetpreise, um gebrauchtpreise zu eliminieren, die würden das ergebnis verfälschen finde ich
Hm, da hast Du auch wieder recht. Daran habe ich noch gar nicht gedacht!
Aber da müsste jetzt wohl fast jeder nochmal neu alles ausrechnen. Was man tatsächlich bezahlt hat, werden die meisten im Kopf haben.
Weight Weenie
25.03.2009, 20:50
Ich habe meinen tatsächlichen Preis angegeben.
grey hound
25.03.2009, 21:09
kann man sich als LB freak ein schöneres Thema für eine Studienarbeit vorstellen ?
wohl kaum ?
sollten mMn schon reale Preise sein.
und Preise für Neuteile.
auf das Ergebnis bin ich jedensfalls mal sehr gespannt,
auch wenn ich diesbzgl. nix beisteuern kann, da ich kein RR hab´
auch wenn ich diesbzgl. nix beisteuern kann, da ich kein RR hab´Dann wird´s Zeit Martin, hau rein. ;)
Ich denke auch das die tatsächliche bezahlten Preise dann auch der Realität entsprechen; denn wer zahlt schon die OVP´s einiger Hersteller?!
Diese Preise relativieren sich sehr schnell nach einigen Monaten des Erscheinungsdatums.
Dreamdancer
25.03.2009, 21:29
kann man sich als LB freak ein schöneres Thema für eine Studienarbeit vorstellen ?
wohl kaum ?
Nein, kann man definitiv nicht! Ich bin wirklich froh, dass ich mich sehr frühzeitig beim richtigen Prof. gemeldet habe (hatte die Idee zu dem Thema ganz spontan nach der Rückkehr aus Bamberg:D).
Wenn ich nun andere Kommilitonen sehe, wie sie bei von Profs vorgeschlagenen Themen angewidert das Gesicht verziehen, muss ich grinsen. Wer nicht kreativ genug ist, selbst ein passendes Thema zu finden - was bei dem sehr breiten Fächerspektrum von Wirtschaftsingenieuren eigentlich leicht ist -, muss sich eben mit so spannenden Dingen wie "Targetcosting im Einkauf" herumschlagen.
Ich für meinen Teil lebe einfach ungehemmt meine Verrücktheit aus...:lol:
Oh ja, das liebe Tuning...
Angefangen (1997) hab ich mit 1 DM/g Ersparnis und fand 3 DM/g schon brutal.
Und heute....ach, reden wir nich drüber....:(:D
Wenn ich meine "Preisliste(n)" mal wieder aktualisiere, dann poste ich das Ergebnis...oder auch nicht. ;):D
(hatte die Idee zu dem Thema ganz spontan nach der Rückkehr aus Bamberg:D)Inspiriert durch die abgedrehte Truppe in Bammelberch ?! :)
Das hättest Du nicht erwähnen sollen, ich denke das kann teuer auf dem nächsten Treffen werden, wenn ich da so an einen ständig unterhopften Gaffel denke !:cool:;)
grey hound
25.03.2009, 21:52
...wenn ich da so an einen ständig unterhopften Gaffel denke !:cool:;)
wie meinen ? :confused: :eek:
:bier::bier::love::love:
Bist ja noch online !
Dreamdancer
25.03.2009, 22:00
Dat sind doch immer wieder die selben ollen Kerle, die einem hier die Threads zuspammen, wirklich dreist!
Ne, kleiner Spaß, mir macht das nix aus - könnt ruhig weiter Euren Kommunikationsdrang ausleben ;) (auch wenn das inhaltliche Niveau langsam abnimmt).
;);)
Den ernst der Sache haben wir dennoch nicht verpeilt !
Nur Späßchen gemacht.
Aber das weißt Du ja.
Dreamdancer
25.03.2009, 22:25
Sicher doch, bin ja von Zeit zu Zeit selbst so einer.;)
Alle anderen sind natürlich weiterhin herzlich eingeladen, mir Ihre Infos mitzuteilen!
Facilitas
26.03.2009, 06:26
Wenn auch MTB s zählen ? 7964g == 6004 Euro.
captain hook
26.03.2009, 07:27
6,8 kg für 3700 € alles neu gekauft mit rechnung in einem "normalen" laden in berlin. war die zusammenstellung von einzelteilen und kein komplettrad (das perverse daran ist, dass die summe der einzelteile billiger war als ein recht ähnliches modell, was es als komplettrad gegeben hätte)
das titanrad liegt bei 2500 € für ziemlich genau 8 kg. ebenfalls alles neu, hier allerdings ne ansammlung aus teilen die ich mal hier und mal dort gekauft hatte.
mtb: 9,5 kg für 2500 €. alles neu gekauft mit rechnung in einem "normalen" laden in berlin. war die zusammenstellung von einzelteilen und kein komplettrad.
Eisenschwein
26.03.2009, 08:05
Hallo,
ich möchte nur gern ein paar kleine Denkanstöße geben, die du in deiner Arbeit berücksichtigen könntest:
- haben Räder verscheidener Gruppen (Sram, Campa, Shimano) unterschiedliche preis/Gewichts-Verhältnisse; oder sind zum beispiel Räder mit Campa von Grund her teuer aber dafür am Ende auch leichter usw.
Hierfür ist es vieleicht hilfreich alle Räder eines Herstellers auf ein Gewicht oder Preis zu normieren um dann vergleichen zu können (so nach dem Motto "ein standardrad mit Shimano mit 6,5 kg kostet XXXX,-€, eine Rad mit Campa und 6,5 kg hingegen XXXX,-€)
- du könntest weiterhin die jeweiligen Rahmengrößen berücksichtigen, da kommen ja Unterschiede von bis zu 100g oder mehr zusammen und kosten ja dann auch entsprechend um mit einem größeren Rahmen aufs gleiche Gewicht zu kommen. Wenn ich z.B. meinen 60er Rahmen bei ähnlicher Ausstattung auf das gleiche Gewicht bringen will wie ein vergelcihbares Rad mit 56er Rahmen muß ich schon ein paar hundert € einplanen.
Ansonsten finde ich die Sache sehr interessant. Über Ergebnisse würden sich hier sicher die miesten sehr freuen.
Zu meinen Rädern:
Focus CrossTeam (60er, mit Campa Chorus/Record): 8,4 kg bis 2500,-
Mtb Steppenwolf Tundra (mit XTR und Merida carbon Starrgabel): 8,8 kg bei 1550,-
Gruß Eisenschwein
captain hook
26.03.2009, 08:38
denke es könnte wichtig sein ob:
es sich um ein komplettrad oder einen eigenaufbau handelt. weil z.b. in meinem fall ein addict scott sl mit dura ace ausstattung und ritchey carbonteilen lt. scott liste irgendwas weit jenseits der 5000 € grenze kostet, die summe der einzelteile wenn man ein bischen schaut weit darunter. denke, da gibt es noch weitere marken wo das so sein dürfte.
ob es in einem laden oder im internet gekauft wurde. klar, dass es irgendwie nen unterschied machen muss ob ich ne lagerhalle auf der grünen wiese hab und nur teile verschicke oder ob ich nen laden mit verkaufsfläche, werkstatt und service betreibe.
ob alle teile zusammen gekauft wurden oder ob es sich um ein sammelsurium von einzelteilen handelt. ich hab das gefühl, dass die bereitschaft zur bildung von paketpreisen ins besondere bei internethändlern nicht besonders gross ist. vermutlich, weil sich die kalkulation eh schon am limit bewegt. deshalb kann man schon oft ne menge sparen, wenn man den jeweilig günstigsten händler für ein teil ausfindig macht.
ggfls könnte man auch noch nach rahmenmaterial bewerten. ein guter leichter stahlrahmen liegt halt für 1500 gramm bei sagen wir mal 1800 €. ein 0815 carbonrahmen an der 1kg grenze geht für nen knappen 1000er über tisch. das sollte eínen deutlichen unterschied in der preis/gewichtswertung verursachen.
Alexander
26.03.2009, 08:45
Im Quellenverzeichnis wird dann aber auch brav diese Seite hier angegeben, nicht wahr ?! ;)
Für meine Aufbauten habe ich teilweise Verlaufsdiagramme erstellt, d.h. Liniendiagramm pro Bauteil mit gewichtetem Grammpreis, aufsteigend sortiert, dann wird recht schnell klar, wo das Geld liegt. Exponentialkurven sind da leider kein seltener Anblick.
grey hound
26.03.2009, 08:48
zusätzlich zu den hier bis jetzt genannten Kriterien solltest Du mMn auch abgrenzen:
Aufbauten mit käuflichen Teilen
solche mit Sonderanfertigungen ala velopope, Günther Mai etc,
oder letztere ganz weg lassen, falls das zu umfangreich / unübersichtlich wird.
denke es könnte wichtig sein ob:
es sich um ein komplettrad oder einen eigenaufbau handelt.Dieses hat er schon am Anfang gesagt !
Custom Bikes !
Eigenaufbauten
Im Quellenverzeichnis wird dann aber auch brav diese Seite hier angegeben, nicht wahr ?! ;)
Für meine Aufbauten habe ich teilweise Verlaufsdiagramme erstellt, d.h. Liniendiagramm pro Bauteil mit gewichtetem Grammpreis, aufsteigend sortiert, dann wird recht schnell klar, wo das Geld liegt. Exponentialkurven sind da leider kein seltener Anblick.
Klingt sehr interessant der Ansatz. Wie hast Du den Grammpreis gewichtet? Ansonsten einfach aufgetragen "Schaltwerk ungetunt 180g/80€, getunt No. 1 mit 170g/100€, Stufe 2 mit 150g/200€"?
Alexander
26.03.2009, 17:17
http://www.djconnel.com/cycling/seatposts.png
So sieht das dann in etwa aus. Interessant sind natürlich nicht die absoluten Werte der Komponenten, sondern in dieser Darstellung die Steigung der Achse, da diese die Kosten des zuletzt eingesparten Gramm angibt.
Die Gewichtung wählt man natürlich unterschiedlich. Du kannst bspw. einfach jedes Bauteil isolieren, €/Gramm berechnen, und aufsteigend sortieren. So isolierst du die, relativ aufs Gramm bezogene, teuerste Einheit am Rad, usw. ... .
Dreamdancer
27.03.2009, 22:13
Erst einmal vielen Dank Euch allen, für die regen Rückmeldungen und Denkanstöße!
Wie schon im ersten Post beschrieben nur Custom-Räder, zum Vergleich habe ich die Produktpalette von Canyon (Direktvertrieb) und Scott (Vertrieb über Händlernetz) ausgewertet.
@greyhound:
Ich kenne zwar nicht alle Räder, über die mir Infos gegeben wurden, bis ins letzte Detail, habe aber doch einen ganz guten Überblick. Räder mit allzu viel Selfmade-Anteil lasse ich bewusst raus, da hier die Kosten oft kaum abzuschätzen sind und es auch m.E. keinen Sinn macht, das mit den Preisen für Serienprodukte zu vergleichen (selbst bei kleinen Serien wie von AX usw.).
@Alex: Klar kommt die Seite ins Quellenverzeichnis. Bin ja schließlich ein stolzer Light-Biker.;)
@captain hook und Eisenschwein:
Vielen Dank für Eure Denkanstöße, das wären sicher auch noch sehr interessante Ansätze. Nur leider ist meine Studienarbeit auf 25 Seiten (bei Zeilenabstand 1,5 und Schriftgröße 12) beschränkt. Daher sind für das Thema dieses Threads nur etwa zwei Seiten geplant. Die Arbeit enthält Abschnitte über Leichtbau als Konstruktionsprinzip (und physikalische Folgen des Leichtbaus), Eigenschaften der verwendeten Werkstoffe und eben einen Teil über Marketing und Preis/Leistungsverhältnis unserer schönen Spielzeuge.
velopope
28.03.2009, 02:24
es fehlen ganz eindeutig angaben der einschlägig bekannten dieses wahnsinns. ich denke da an mai, wiedemann, biber etc, die wohl die grenze des machbaren aufzeigen und ganz andere summen nennen können (gewicht wie preis). so sie sich bei dir noch nicht gemeldet haben, dann sollte dies schleunigst geschehen, denn solch angaben in dieser extremen richtung dürfte dann auch bei der lektüre ein dem thema aussenstehender das zur korrektur notwendige interesse wecken. alles andere ist eine rein empirische untersuchung und liest sich bei all der mühe des autors vielleicht auch entsprechend langweilig. deswegen: hol dir die 3kg-jungs als quelle; all wir zahlreichen anderen mit unseren 4/5/6kg-hobeln und sub10k€-joghurtbecher sichern vielleicht die qualität deiner zu treffenden aussage, stellen aber nicht die komplette und interessante bandbreite des leichtbaus dar und sorgen somit nicht für eine ausreichend unterhaltsame studienarbeit mit alleinstellungsmerkmal.
Dreamdancer
28.03.2009, 15:28
Danke für den Hinweis, Armin (zu nachtschlafender Stunde und in gewohnt eloquenter Form...;)).
Bin dieses Thema bereits angegangen. Weiß allerdings aus besagten Gründen (Selfmade von den Kosten einfach nicht mit profesioneller Herstellung vergleichbar) noch nicht, ob ich diese Räder in die Bertrachtung Preis/Gewicht mit einbeziehen soll.
Als Beispiele des technisch Machbaren werden sie - mit zugehörigem Bildmaterial - natürlich einen Platz in der Arbeit finden. (Mein Prof wird eh vom Hocker fallen. Bei einer ersten Besprechung des Themas hat er so in etwa gesagt: "Wenn man dann Räder so zwischen 10 und 16kg hat und sich den Preisverlauf anschaut..."):lol:
grey hound
28.03.2009, 15:40
mal ein Vorschlag:
Du ziehst das jetzt wie von Dir geplant durch
und wirst dabei - da bin ich sicher - den angestrebten Erfolg haben.
aber da kommt dann ja auch noch die Diplom Arbeit auf Dich zu. :wink2:
Da könntest Du das ganze dann sozusagen erweitern
um die schon angesprochenen Varianten mit self made parts, Kleinserie etc.
Leichtbau on top sozusagen.
genug Stoff dazu gäbe es allemal ! :cool:
denn sub 5 wird mit Serienteilen schwierig, sub 4 unmöglich.
Dreamdancer
28.03.2009, 15:49
Wirklich schön, wie Ihr Euch alle um mich kümmert!:love:
Bei der Sache mit der Diplomarbeit gibt es aber mehrere Hacken!
1. Ich bin der erste Jahrgang, der kein Diplom mehr bekommt - das schimpft sich jetzt Bachelor (und ist aus Sicht der meisten Personaler viel weniger wert als das Diplom):(
2. Darf man die Bachelor-Thesis (wie der Scheiß jetzt neuerdings heißt) laut Studienordnung nicht auf der Studienarbeit aufbauen.
3. Ist mir 2. eh wurscht, da ich die Bachelorarbeit in einem Unternehmen schreiben werde - bringt bessere Chancen für den Berufseinstieg. Und die Stelle hab ich auch schon, da man im Praxissemester so zufrieden mit mir war, dass man mir gleich ne Stelle für die Abschlussarbeit angeboten hat. Da sag ich nicht nein.:)
grey hound
28.03.2009, 16:05
hört hört, ich bin da wohl nicht auf dem Laufenden
(bacheloer, wat ´n Quatsch :wut: )
wie auch immer: Du machst das schon :daumen:
Dreamdancer
09.04.2009, 09:14
So, zunächst nochmals vielen Dank an alle, die mir mit Infos weitergeholfen haben! Echt super von Euch:daumen:
Das Ergebnis ist auch in etwa wie erwartet ausgefallen. Räder mit zu vielen Selfmade-Teilen habe ich nun doch rausgelassen aus dem Diagramm (werde sie aber dennoch in meinre Arbeit erwähnen). Sind einfach nicht vergleichbar, da der Arbeitsaufwand kaum beziffert werden kann.
Die Effekte, die man dem Diagramm entnehmen kann sind:
1. Je leichter, desto teurer wird jedes eingesparte Gramm.
2. Dirketvertrieb billiger als Vertrieb über Händlernetz, da die Marge des Händlers wegfällt und der Preisvorteil - zumindest teilweise - an den Kunden weitergegeben wird.
3. Custom-Aufbauten können nochmals günstiger sein, wenn man auf das Preis/Gewichts-Verhältnis achtet. Mit Obis oder solchen Späßen ist man aber auch schnell bei Preisen, wie sie beim Händler verlangt werden.
4. Mit gekauften Teilen, ohne allzu viel Selfmade, ist derzeit bei ca. 4,5kg Schluss.
http://www.abload.de/img/verhltnispreis-gewichth1yr.jpg
Quellen:
Light-Bikes Forum
Canyon Bicycle GmbH
Profirad AG (für Deutschland-Preise von Scott)
Scott USA Inc.
hmh, ist da wo ein "Fehler" drinnen :confused:
Den gelben Balken meine ich...
ein 5kg Rad um ca 4000 Euro...
ein 7kg Rad um ca 6000 Euro... usw.
das steigt ja das Gewicht/Preis Verhältnis wieder ganz komisch an, wie kommt das?
grey hound
09.04.2009, 10:06
oder die beiden 6000 bzw. 7000 Euro bikes sind überteuert,
weil ungünstig eingekauft, zu viel Zoll bezahlt :D
Rahmen auf Maß handgefertigt
besonders der "Punkt" knapp unter 7 kg - 7000 Euro ist krass
Jo, wer weiß, oder es ist aus Gold :D
Dreamdancer
09.04.2009, 19:57
Ja, ihr habt schon recht, dass die Customräder sehr unterschiedlich ausfalllen. Sind aber keine Fehler drin, das sind tatsächlich die Angaben der Forumsmitglieder. Hatte ja unter Punkt 3 schon angedeutet was dahinter stecken kann. Z.B ein Satz Criterium Laufräder von Superlight Bikeparts (850€ für 944g) im Vergleich zu Obis (ca. 3800€ bei ziemlich dem gleichen Gewicht), das sind dann schon mal bei nur einem Bauteil 3000 Differenz. Oder ein Rahmen von xx-light, der ist 100-200g leichter und dennoch 3000€ billiger als ein Cervelo S3.
Mag sein, dass beim ein oder anderen noch ein paar gebrauchte Teile oder auch ne neue Maßanfertigung dabei sind, das weiß ich im Detail nicht...
Finde es aber auch so aussagekräftig genug und ich kann alle Effekte plausibel erklären, das ich für die Studienarbeit das Wichtigste.
By the way: Ich hatte mal aus Spaß geschaut, was man mit möglichst billigen Teilen ausgeben muss für Sub6. Ergebnis waren ca. 3100€ für 5,95kg mit allem drum und dran (außer Tacho). Nur waren da ein paar Teile dabei, die ich nicht fahren würde. Nicht unbedingt wegen der Qualität, sondern wegen Optik usw.
kettenteufel
14.04.2009, 20:07
By the way: Ich hatte mal aus Spaß geschaut, was man mit möglichst billigen Teilen ausgeben muss für Sub6. Ergebnis waren ca. 3100€ für 5,95kg mit allem drum und dran (außer Tacho). Nur waren da ein paar Teile dabei, die ich nicht fahren würde. Nicht unbedingt wegen der Qualität, sondern wegen Optik usw.
Würdest du die Liste mal posten?
Danke!
Dreamdancer
25.04.2009, 09:58
Hast ne PN! ;)
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