Simplom Serum im Praxistest

28. Juli 2010 von Michael Maage  
Kategrorie: Aktuelle News, Rennrad

Schon vergangenes Frühjahr hatten wir die Gelegenheit das neue Serum von Simplon ausführlich unter die Lupe zu nehmen. 2009 auf der Eurobike vorgestellt, löst das Serum seit 2010 das Pavo als Topmodell ab. Die Entwickler vom Bodensee hatten ein hochgestecktes Ziel: Ähnliche Steifigkeitseigenschaften (Verwindungssteifigkeit, Antrieb) wie beim Modell Pavo bei besserem Fahrkomfort und reduziertem Gewicht. Für Simplon ist die Verwindungssteifigkeit schon beim Pavo mehr als ausreichend hoch, so wurde das Serum nicht in Richtung ultrasteifer Rahmen entwickelt, zumal die Vorarlberger diese Richtung als nicht Vorteilhaft für den Fahrer ansehen.

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Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das Serum erreicht ein Gewicht (Rahmen + Tretlager + Gabel + Steuersatz + Sattelstütze), das rund 265 Gramm unter dem des Pavo liegt.

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Experimental Prototype Hellore II

Etwas über drei Monate ist es her, dass wir die ultraleichten Alukettenblätter von Matthias Hellore einem Test unterziehen durften. Das Ergebniss war leider ernüchternd und zeigte Grenzen des Leichtbaus auf. So jäh das Ende des Tests war, so zuvorkommend und professionell war die Reaktion von Mattias Hellore: er sagte uns sofort einen Satz Titankettenblätter zu. Hellore-Ti1

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Diese Titankettenblätter sollen deutlich stabiler und Aufgrund des Materials auch Verschleißärmer sein als die Kollegen aus Alu. Das Design der Titanblätter unterscheidet sich augenscheinlich kaum von dem der Alublätter. Beim Gewicht der Titanblätter erinnert man sich ebenfalls an das leichter Alublätter aus dem Zubehör: 44er – 68g, 32er – 29g und das 22er kommt auf 16g. Soweit die nackten Zahlen. Dieses mal hat Matthias Hellore dünne Spacer beigelegt damit die Titanblätter optimal zueinander ausgerichtet werden können. Natürlich werden wir die Titanblätter ebenfalls in der Praxis testen und an dieser Stelle darüber berichten.

Xpedo XMF08TT – 3 Kugellager versprechen Haltbarkeit

11. Juni 2010 von Marcus Kluth  
Kategrorie: Aktuelle News, Mountainbike

Xpedo ist bisher bekannt für ausgesprochen leichte Pedale. Aufgrund der bisher verwendeten Gleitlager, teilweise soger direkt auf der Titanachse, litten diese Pedale aber stets unter hohem Verschleiß und litten während ihrem Dasein oft unter Spiel auf der Achse. XMF08TT

Nun hat Xpedo ein nur 210g leichtes Pedal im Programm, dass je Pedal 3 Kugellager im Innern verbirgt. Zwei Lager im Bereich des Achsenaustritts und ein Lager am Achsende. Der Pedalkörper, die Achse und vordere Bügel des Klickmechanismus bestehen aus Titan während der hintere Bügel aus Stahl besteht. Zwischen Pedalkörper und der Titanachse sitzt eine schleifende Dichtlippe die Wasser und Schmutz am eindringen hindern soll. Freigegeben sind die Pedale für ein Körpergewicht bis 85Kg. Im Neuzustand drehen sich die Achsen sehr satt und ohne jegliches Spiel, vom Gefühlt her vertrauenderweckend. Wir werden den Pedalen mal eine Chance geben und berichten wie sie sich im Geländealltag bewähren.

Tune Komm-vor Carbonsattel

25. Mai 2010 von Michael Maage  
Kategrorie: Aktuelle News, Mountainbike, Rennrad

Zuwachs im Hause Tune: Der neue Komm-Vor Carbonsattel verstärkt die Sitzgelegenheiten in der Produktlinie aus Buggingen.

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Rund 95 Gramm wiegt der Sattel inklusive eines minimalistischen Lederüberzugs im hinteren Teil. Dieser ist in Schwarz, Weiß, Rot, Blau, Gelb und Grün erhältlich. Im Bereich dieser Auflage ist die Satteldecke etwas eingelassen, somit baut der Lederüberzug fast auf gleicher Ebene auf wie die Frontseite.

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Die Sattelnase ist stark abgeflacht und soll einen hohen Komfort bieten.

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Die Kohlefaser-Streben sind mit Inlays aus Metall versehen um Spuren der Klemmung an der Sattelstütze zu vermeiden. Durch die runde Form der Streben ist der Kom-Vor mit allen Sattelstützenmodellen kompatibel.

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Im direkten Vergleich mit dem Tune Concorde Modell ist der Komm-Vor etwas weniger abgerundet und bietet einen stärkeren “Anstieg” am Heck. Auch die Abmessungen sind gegenüber dem Concorde leicht angewachsen. Die Länge beträgt gut 265mm – minimal länger als der Concorde, die Breite liegt bei rund 130mm anstatt 120mm (Concorde) und 125mm (Speedneedle).

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Die Gewichtsbeschränkung liegt bei 90 Kilogramm – dennoch ist der Sattel auch für das Mountainbike freigegeben.

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Optisch auffällig ist der großzügig dimensionierte und unter Lack positionierte Tune-Schriftzug im Comic-Style auf der Satteloberseite. Der Preis des neuen Sattels liegt übrigens bei 199 Euro im Fachhandel.

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Erste Ausfahrten auf der Straße bescheinigen dem neuen Komm-Vor Sattel ein angenehmes Sitzgefühl. In den nächsten Wochen werden wir weiter berichten, ob der Komm-Vor auch bei längeren Etappen ausreichend ist…

Testvorschau: Haibike Afair RX

19. Mai 2010 von Jochen Wartenberg  
Kategrorie: Aktuelle News, Rennrad

Frisch in unserer Redaktion eingetroffen – das Haibike Affair RX. Die Ausstattungsvariante RX bildet das Flagschiff Haibike´s Road-Produktpalette . Der Rahmen bietet zahlreiche interessante Details, wie ein konisches 1 1/8 zu 1 ½ Zoll Steuerrohr, BB90 Tretlager, ein mit Mittelsteg versehenes Unterrohr und Gabelscheiden und extrem profilierten Rohren an Ober- & Unterrohr, sowie den filigranen Sitz und Kettenstreben. Durch diese Maßnahmen gelingt es Haibike einen sehr eigenständigen Rahmen auf die Beine zu stellen, hier wurde keineswegs nur gelabelt was mittlerweile ja durchaus üblich ist.

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Die Sitzstreben sind sehr filigran gehalten und sollen zusammen mit der gekröpften 27.2mm Sattelstütze für Komfort sorgen. Eine ergonomisch angenehme Sitzposition ermöglichen die verbauten Komponenten im Steuerbereich. Der 4.999€ teure Renner ist durchweg mit hochwertigen Komponenten ausgestattet. Der Superlogic-Lenker der Firma Ritchey ist um ca. 6° nach hinten gekröpft und ovalisiert. Durch den großen Rohrdurchmesser (Klemmung 31.8) ergibt sich eine angenehme Griffform. Die montierte Campagnolo “Super-Record”-Bremshebel greifen sich ebenfalls in jeder Lenkerposition sehr angenehm und funktionieren stets perfekt.

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Es wurde eine komplette Campagnolo Super-Record Gruppe verbaut, die optisch einen super Eindruck macht und zudem zu dem leichtesten auf dem Markt gehört. Der Vorbau 4-Axis Carbon wurde passend zum Lenker von Ritchey gewählt passt auch optisch durch seine UD-Carbonobefläche gut zu den restlichen Carbonflächen. Bei der Sattelstütze greift Haibike auf eine Eigenentwicklung zurück. Diese hat 25mm Setback, ist in UD-Carbon ausgeführt und gibt sich betont komfortabel. Optisch fügt sie sich perfekt in das Farbschema des Rahmens ein. Passend zum weißen Lenkerband wird ein ebenfalls weißer Selle Italia Slr Carbonio montiert.

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Die Laufräder kommen von der österreichischen Firma Xentis und nennen sich Squad 42. Die Felgen sind Clincher und nehmen herkömmliche Drahtreifen mit Schlauch auf. Die Laufräder werden mit DT-Swiss 240 Naben und DT-Aero-Speichen zu einem durch die 42mm hohen Felgen, recht aerodynamschen Laufrad verbunden. Es darf mit Standard-Belägen gebremst werden, dennoch sind an unserem Testrad Swissstop-Gelb montiert . Gebremst wird auf einer speziellen Flanke was auch an den verschiedenen Gewebearten zu sehen ist.

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Die Laufräder sind mit Seriennummer versehen und müssen Laufrichtungsgebunden montiert werden. Die Verbindung mit dem Untergrund stellt ein alter Bekannter her, der Schwalbe Ultremo in der “R”-Ausführung. Das Gesamtgewicht liegt bei nachgewogenen 6,42kg ohne Pedale. Es kann jedoch recht schnell das ein oder andere Gramm eingespart werden. Man braucht nur die recht simplen XLC-Schnellspanner und Headset-Spacer gegen was leichtes tauschen. Der nächste Step wäre ein leichterer Sattel, wenn er dann zur eigenen Anatomie passt.

Wir sind gespannt, wie sich das Affair RX die nächsten Monate schlagen wird. Ein erster Fahreindruck erscheint in den nächsten Wochen.

Transparent im Reifen: Foss EFT Schläuche

Einen Schwung Foss EFT (Environmental Friendly Tube) Schläuche haben wir freundlicherweise von Peters-Online-Shop zur Verfügung gestellt bekommen.

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Die Schläuche sollen unter Anderem pannensicherer sein als herkömmliche Schläuche. Im Falle eines Durchstiches verspricht der Hersteller einen sehr langsamen Luftverlust um z.B. ein Rennen noch beenden zu können. Das Material hört auf den Namen TPE (thermoplastic elastomer compound) und ist vollständig recyclebar. Wir haben die Schläuche in den Größen 26×1,95-2,25″ und 26×1,35-1,75″ bekommen. Die Gewichte liegen bei 125g (bis 2,25″) und vergleichsweise geringen 82g (bis 1,75″). Beim direkten Vergleich der beiden Größen beträgt der Unterschied 9mm im Durchmesser.

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Das Ventil ist bei beiden Varianten 42mm lang und damit ca. 12mm länger als üblicherweise bei MTB Schläuchen. Die Montage ist ebenso einfach wie bei herkömmlichen Schläuchen. Im Falle eines Loches allerdings ist eine Reparatur nicht auf herkömmliche Weise zu bewerkstelligen. Foss empfiehlt die beschädigte Stelle zu erhitzen & dann zusammen zu drücken. Dies kann mit einem Feuerzeug, oder einem speziellen Werkzeug gemacht werden. Sicherlich etwas ungewöhnlich, aber wenns funktioniert fallen wenigstens keine weiteren kosten für Flicken an. Wir werden die Schläuche in den nächsten Tagen und Wochen auf ihre Funktion hin testen und berichten ob und wie sie sich bewähren.

10-Fach Drehschaltgriffe im Test

18. März 2010 von Marcus Kluth  
Kategrorie: Aktuelle News, Mountainbike

Die Diskussionen um 10-Fach Drehschaltgriffe sind momentan wieder auf Hochtouren und das nehmen wir zum Anlaß die jüngst in Erscheinung getretenen Exemplare der SEC Drehschaltgriffe auf Herz und Nieren zu testen. Freundlicherweise hat uns Peters-Online-Shop einige Exemplare zur Verfügung gestellt.

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Das Gewicht der Drehschaltgriffe liegt bei geringen 95g. Der linke Drehgriff ist grundsätzlich microgerastert und der Rechte ist derzeit nur für shimanokompatible Schaltwerke und dazu passend, für shimanokompatible 9-Fach oder 10-Fach Kassetten erhältlich. So ermöglichen diese Drehschaltgriffe z.B. einen Antrieb bestehend aus einem XTR Schaltwerk und einer XX 10-Fach Kassette. Eine weitere Variante für Sram Schaltwerke ist in Planung. Zunächst fällt auf, dass die SEC Drehschaltgriffe im Vergleich zur bestehenden Konkurrenz augenscheinlich recht klein und kurz ausfallen. Ob und welchen Einfluss das auf die Funktion hat werdet Ihr in den nächsten Wochen an dieser Stelle erfahren.

Canyon Ultimate CF SLX Ete 201 im Praxistest

14. März 2010 von Michael Maage  
Kategrorie: Aktuelle News, Rennrad

Zugegeben, mit einem Preis von rund 6000 Euro liegt auch ein Canyon schon im oberen Preissegment, wenn gleich sich die Koblenzer nicht wie manch anderer Hersteller über den exorbitant hohen Preis ihre Topmodelle definieren. Umso gespannter waren wir auf die ersten Fahrten mit dem aktuellen Canyon Ultimate CF SLX Ete 201.

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Zu Ehren Erik Zabels 201 Rennsiegen gebaut, markiert unser Testbike die Spitze der Canyon Produktpalette. Vorbildlich ausgestattet mit kompletter Super Record-11fach-Gruppe von Campagnolo, Lightweight Laufrädern, dem beliebten Lenker und Vorbau von Ritchey und der in Zusammenarbeit zwischen Canyon und Ritchey entstandenen VCLS Sattelsütze, stellt es schon vor dem eigentlichen Praxistest so manch anderes Testbike in der Vergangenheit in Sachen Preis-Leistung in den Schatten. Dies macht sich schon beim Auspacken bemerkbar. Kaum ein Hersteller betreibt einen derartigen Aufwand das Rad sicher zu verpacken – in dieser Hinsicht sind uns schon ganz andere Beispiele untergekommen.

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Experimental Prototype Hellore

Matthias Hellore, auch unter “Experimental Prototype Hellore” bekannt, fertig in seiner kleinen Schmiede in Insjön / Schweden in Eigenregie u.a. diese sehr leichten Kettenblätter: kbs

So wiegt z.B. ein lt. Hellore alltagstauglicher Satz 3-Fach Kettenblätter aus Aluminium lediglich 65g. Im Einzelnen heißt das magere 9g für das 22er Blatt, 15g für das 32er und 41g für das 44er Blatt. Im Vergleich dazu erscheinen bisherige tuning Kettenblätter nahezu schwergewichtig. Das Gewicht kommt allerdings nicht von ungefähr: Steighilfen oder versteifende Materialanhäufungen sucht man vergeblich: die Blätter sind aus 2mm starkem Alu Wasserstrahlgeschnitten, reduced to the minimum quasi. Dem Kundenwunsch sind dabei anscheinend fast keine Grenzen gesetzt: Wünsche nach noch weniger Gewicht werden ebenso umgesetzt, wie z.B. auch der Wunsch nach einer höheren Verschleißfestigkeit, indem die Kettenblätter aus Titan gefertigt werden. Ein solcher 3-Fach Satz Titanblätter liegt bei ca. 85g und ist damit in etwa so leicht wie z.B. ein einzelnes 44er von Shimano. Neben allen erdenklichen custom Kettenblättern fertigt Hellore auch (Adapter) Schäfte für Leftys, 2-Fach Kettenblattgarnituren im Stile der Octaramp Gara, Spider für diverse Kurbeln in allen erdenklichen Varianten und seit Kurzem sind Titan-Carbon Floatingbremsscheiben im Test. Allesamt haben sie eins gemeinsam: Sie sind sehr leicht.
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Weitere Informationen finden sich auf hellore.se. Wer Interesse an seinen Arbeiten hat, oder eine untergewichtige Sonderanfertigung für sein Bike benötigt kann ihn schnell und unkompliziert über seine Homepage kontaktieren. Wir werden die oben abgebildeten Kettenblätter in den nächsten Wochen einem Praxistest unterziehen und berichten wie sie sich im MTB Alltag bewähren.

Rewel Titanium – ein Resümee

29. Januar 2010 von Stefan Findeisen  
Kategrorie: Aktuelle News, Mountainbike

Vor etwa 2 Jahren bekamen wir von Leo Santa, dem Kopf von Rewel aus Südtirol, einen Titanrahmen für einen Dauertest gestellt. Der Rahmen wurde seit dem in den Alpen und den deutschen Mittelgebirgen auf Touren, Trainingsrunden und in über 50 Rennen sicher nicht geschont. Nun ist es an der Zeit zu überprüfen, ob sich die Eindrücke aus der ersten Vorstellung und dem Zwischenbericht auch nach dieser recht langen Testphase bewahrheiten.

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Nach etlichen Kilometern strahlt der Rahmen immer noch in einem fast neuwertigen matten Glanz. Das Material ist einfach durch nichts zu erschüttern und bietet schon aus diesem Grund einen nicht unerheblichen Vorteil gegenüber anderen Rahmenmaterialien. Wenn man sich bei der Rahmenreinigung keine Gedanken um Kratzer oder dergleichen machen muss, erleichtert das das Leben schon sehr. Diese Eigenschaften nützen aber rein gar nichts, wenn sich der Rahmen auf den Trails nicht bewährt.

Anfangs waren wir etwas skeptisch, als Herr Santa müde lächelnd abwinkte, nachdem wir uns nach einem leichten Modell erkundigten. Er würde uns schon etwas Schnelles bauen, versicherte er. Schon nach den ersten Kilometern und auch nach zwei Jahren merkt man, dass er absolut recht hatte. Obwohl oder gerade weil es sich um kein Fully, aber auch um kein bockhartes Hardtail handelt, klebt das Rad am Boden ohne weich zu wirken. Daraus ergibt sich eine sehr angenehme Mischung aus Komfort und ehrlicher Rückmeldung über die Bodenverhältnisse. Eine sonst für Titanrahmen typische mangelnde Tretlager- und Lenkkopfsteifigkeit konnten wir beim Rewel nicht feststellen. Durch recht großvolumige Rohre und drei verschiedene Titanlegierungen wird dieser Spagat gemeistert. Neben den typischen durchgebogenen Sitzstreben für höheren Komfort gibt es die Rahmen auch mit klassischen, gerade Sitzstreben. Ob der Rahmen dadurch besser wird, sei dahingestellt.

Neben perfekten Schweißnähten, gestrahlten Schriftzügen und eingravierten Logos auf dem Tretlager, fällt der Rahmen durch ein weiteres kluges Detail auf. Im Steuer- und im Sattelrohr sind Aluhülsen eingeklebt um den Steuersatz und die Sattelstütze nicht direkt auf Titan zu klemmen. Das macht technisch bei einigen Materialkombinationen durchaus Sinn, aber es garantiert auch eine sehr passgenaue Fertigung, da die Hülsen erst nach dem Einkleben auf Maß gebracht werden und so Sattelstütze und Gabelschaft immer in einer Ebene liegen.

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Ein weiterer Pluspunkt des mit ca. 1800€ recht preiswerten Rahmens liegt natürlich in der fast grenzenlosen Anfertigung nach Kundenwünschen. Nicht nur, dass die Rahmenmaße auf den Kunden angepasst werden, auch sämtliche Details, wie Zugführungen oder Ausfallenden sind frei wählbar. Nur wenn ein Wunsch überhaupt nicht mit den Erfahrungen des Chefs zusammenpasst, schreitet er beratend ein. Darauf kann man sich auch blind verlassen.

Will man einige Kritikpunkte aufführen, könnte man vielleicht das Gewicht von 1400g bei 440mm Rahmenhöhe nennen. Aber dieser Wermutstropfen im Leichtbauerherz ist schnell vergessen, wenn das Rad bewegt wird. Die souveränen Fahreigenschaften und die Robustheit bei unaufdringlicher Eleganz sprechen für diesen Rahmen.

Nach einigen Erfahrungen mit anderen Titanrahmen, kann man das Rewel nur ausdrücklich empfehlen. Wir hatten zumindest zwei Jahre lang richtig Spaß!

Review Van Nicholas Tuareg

12. August 2009 von Marcus Kluth  
Kategrorie: Aktuelle News, Mountainbike, Testberichte

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Das vor drei Wochen vorgestellte Van Nicholas Tuareg haben wir nun ausgiebig über die Trails gejagt und kommen zu dem Schluß, dass es eine sehr wendige Spassmaschine ist die den Fahrer permanent zu verspielten Manövern auffordert. Kein Anlieger, keine noch so kleine Wurzel wird ausgelassen um den Spieltrieb des Bikes zu gefährden. Es macht einfach unheimlich Spass sich auf diesem Bike mit dem Verlauf des Geländes zu bewegen. weiter…

Van Nicholas – The Titanium Bike Company

17. Juli 2009 von Marcus Kluth  
Kategrorie: Aktuelle News, Mountainbike, Testberichte

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Die in den Niederlanden ansässige Titanschmiede Van Nicholas ist durch eine aggressive Preispolitik ihrer Titanrahmen auffällig geworden. Das Familienunternehmen unter der Führung von Jan-Willem Sintnicolaas hat seit elf Jahren Erfahrung im Titanrahmenbau, seit nunmehr über drei Jahren unter dem Label Van Nicholas. Sowohl Jan-Willems Lebensgefährtin, als auch sein Vater bekleiden wichtige Funktionen in dem Unternehmen. Der aggressive Preis für diese Titanräder läßt einen Titanrahmen für jeden erschwinglich werden und genau deshalb werden wir das Van Nicholas Tuareg die nächsten Wochen genauer unter die Lupe nehmen. weiter…

Simplon Stomp im Praxistest

19. März 2009 von Michael Maage  
Kategrorie: Aktuelle News, Mountainbike

Nach Pavo und Razorblade ist das Full-Suspension Stomp nun das dritte Bike der österreichischen Marke Simplon, welches wir in einem Praxistest unter die Lupe nehmen.

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Wie bei den beiden Vorgängern, schwört Simplon auch hier auf seine Verarbeitungstechnologien. So setzen die Macher des Stomp aus Hard am Bodensee, ebenso auf die so genannten Hotmelt-Hochmodul-Kohlenstofffasern 40T und 47T von Toray, als auch auf das als Doppelkammer ausgeführte Unterrohr, welches mit großzügig dimensioniertem Durchmesser an das Steuerrohr anschließt und somit zum sehr steifen Rahmendreieck beiträgt. Der komplett kugelgelagerte Hinterbau mit 115 Milimeter Federweg wird durch einen Fox Float RP-23 in seinen Bewegungen gedämpft.

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In Sachen Komponenten kann man frei aus Simplons Baukastensortiment wählen. So ist unser Testbike mit der Ausbaustufe MR-3 komplettiert, welche neben einer RockShox SID Federgabel, einer Magura Marta SL und 180mm Bremsscheiben, mit Srams X0 gepaart mit Shimano XTR/DuraAce Komponenten ausgerüstet ist und inkl. XT-Pedale auf rund 10.5 Kilogramm kommt. Top-Version ist die Ausstattungslinie SSL, bei der zusätzlich die Federelemente von DT Swiss zum Zuge kommen und die Laufräder Mavics CrossMax SLR weichen. Das Gewicht liegt dann bei nur 9.4 Kilogramm ohne Pedale. Der Preis liegt dann allerdings bei 6.000 Euro!

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Leichtbaubremsscheibe: Quad Pulse XC Rotor

12. März 2009 von Marcus Kluth  
Kategrorie: Aktuelle News, Light - Parts, Mountainbike

Der Hersteller www.Quadbrakes.com ist am ehesten für günstige Bremsen aus dem Einsteigersegment bekannt. Ein Produkt viel uns jedoch auf: die mit 84g angegebene PULSE XC Bremsscheibe.

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Unsere Exemplare bringen es in der Tat auf 84g und 85g und bestätigen somit die Angaben des Herstellers. Weitere Attribute die der Hersteller dieser Disc bescheinigt wären da ein mechanisches ABS System, erhöhte Dosierung, gute Wasser- und Schmutzverdrängung und gute Kühlung. Neben dem sehr geringen Gewicht weckte das mechanische ABS System ebenfalls unser Interesse da es bei einem MTB unserer Meinung nach eher nicht erwünscht ist. Tatsächlich scheint etwas in dieser Art vorhanden zu sein: die Scheibe vibriert bei jedem erdenklichen Bremsmanöver, egal ob man den Hebel nur antippt oder hart durchzieht. Quad-light-Disc

Die maximale Bremsleistung die wir herauskitzeln konnten ist dabei spührbar geringer als mit vergleichbaren Scheiben, aber trotzdem in einem ausreichenden Bereich. Lediglich Jünger des Nose-Wheelie wünschen sich an dieser Stelle etwas mehr. Die beworbene erhöhte Dosierung ist ebenfalls vorhanden & äussert sich in einem deutlich weicheren Druckpunkt als mit vergleichbaren Scheiben und zusätzlich mit gesteigertem Hebelweg um die maximale Bremsleistung zu erlangen. Beide Punkte hinterlassen bei uns einen faden Beigeschmack ob der Sinnhaftigkeit. Getestet wurde die Scheibe mit Magura Marta und Shimano XT Scheibenbremsen und die Ergebnisse decken sich. Dennoch sollte erwähnt werden, dass die Ergebnisse keine Allgemeingültigkeit besitzen da unserer Meinung nach die Form, das Material und Größe des verwendeten Bremsbelages hier eine entscheidende Rolle spielt.

Schmolke TLO im Dauertest

11. Februar 2009 von Stefan Findeisen  
Kategrorie: Aktuelle News, Mountainbike, Rennrad

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Im Sommer letzten Jahres schickte uns Schmolke Carbon eine Weiterentwicklung der TLO Sattelstütze zu. Dieses überarbeitete Modell wartet mit neuen, schlankeren und auch leichteren Klemmteilen auf. Das Gewicht konnte auf 96,8g bei 31,6mm Durchmesser und 350mm Länge gedrückt werden.

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Von den Daten her kann sehr schnell Begeisterung auf, aber würde so ein Hauch von Nichts auch im Gelände halten? Eine halbe Saison intensiver Nutzung sollte es zeigen.
Zuvor fielen aber trotz aller Begeisterung zwei Kritikpunkte auf.
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Kurbeltest bei Fairwheelbikes

29. Januar 2009 von Michael Maage  
Kategrorie: Aktuelle News, Rennrad

Jason Woznick von FairWheelBikes aus Tucson, Arizona hat seinen ausführlichen Kurbel-Test aus dem vergangenen Jahr einer Überarbeitung unterzogen und sieben neue Kurbelmodelle ebenfalls einem Testverfahren unterzogen. Neu dabei sind die Modelle von Easton (EC90), EE Cycle Works, FSA (K-Force Light), Lightning (SL und HD), Storck/THM (Powerams SL) und Stronglights X-Wing Kurbelgarnitur.

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Im Einzelnen lauten die Kandidaten:

1. Campagnolo Record UT
2. Easton EC90
3. EE Cycle Works Prototyp
4. Extralite QRC
5. FSA K-Force Light
6. FSA SLK-Light
7. Kcnc Ktype
8. Lightning SL und Lightning HD
9. PMP MicroII
10. Shimano Dura Ace
11. Sram Red
12. Storck Powerarm SL
13. Stronglight Fission
14. Stronglight X-wing
15. Thm Clavicula
16. Tune Fast Foot 6pack
17. Vista Integral
18. Zipp Vuma quad

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Leichte Umwerferschellen aus Kohlefaser

17. Januar 2009 von Michael Maage  
Kategrorie: Aktuelle News, Light - Parts, Zubehör

Tuning-Parts gibt es wie Sand am Meer, doch finden sich darunter auch einige Perlen, wie zum Beispiel extrem leichte Umwerferschellen aus Kohlefaser. Nicht nur das Gewicht wird gegenüber der Original-Klemme massiv reduziert, auch die Optik ist jeder Aluminiumschelle bei weitem überlegen. Wir haben uns zwei am Markt befindliche Klemmen einmal genauer angeschaut und darüber hinaus einen Überblick verschafft, welche Hersteller hierzulande ebenfalls in Handarbeit hergestellte Kohlefaserklemmen anbieten.

carbonklemmen 13 weiter…

Rewel – eine Saison Titan

23. November 2008 von Stefan Findeisen  
Kategrorie: Aktuelle News, Mountainbike

Seit März 2008 stellt uns die Firma Rewel einen ihrer Titanrahmen zur Verfügung. Nach der Firmenvorstellung und einer ersten Einschätzung folgt nun der abschließende Testbericht.
Der Rahmen wurde diese Saison beim fast täglichen Training, 10 XC-Rennen, einigen Bergrennen und auch im täglichen Gebrauch bewegt.
Dabei zeigte sich der Unterschied zwischen einem Maßrahmen und einer Standardgeometrie sehr deutlich. Der Rahmen passt einfach kompromisslos und man fühlt sich sofort wohl. Schon dieses Gefühl rechtfertigt Rewels Philosophie nur Maßrahmen herzustellen. Gerade für Biker ohne „normgerechte“ Körperproportionen lohnt sich das – und wessen Körper ist schon so gebaut wie die Radindustrie das meint?
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Lightweight Standard C im Test

22. Oktober 2008 von Michael Maage  
Kategrorie: Aktuelle News, Rennrad

Letzten Winter hatten wir an dieser Stelle die neue Generation III der beliebten Lightweight Laufräder unter die Lupe genommen. Seit kurzem gibt es mit dem Standard C Laufradsatz einen weiteren Kandidaten, welcher sich an der Clincher-Kohlefaser-Problematik, also dem Einsatz von normalen Faltreifen auf Felgen aus Carbon, versucht. Das größte Problem hierbei besteht in der Ausführung des Felgenhorns, welches bei klassischen Schlauchreifenfelgen entfällt und eine geschlossene Fläche die Basis für den Reifen bildet. weiter…

Pearl Dice UD im Test

12. Oktober 2008 von Michael Maage  
Kategrorie: Aktuelle News, Rennrad

Pearl Cycles aus dem hohen Norden Deutschlands ist seit rund fünf Jahren auf dem Markt vertreten, trotzdem sind die Rahmen von Roger Tanner hierzulande noch eher selten auf unseren Landstraßen vertreten. Also waren wir umso gespannter eines der Topmodelle aus der aktuellen Pearl-Kollektion unter die Fittiche zu bekommen…

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Unweigerlich muss man beim Anblick des schwarzen Rahmens mit dem weißen Pearl-Schriftzug an die bekannte Piraten-Trilogie mit Johnny Depp als Captain Jack Sparrow denken, welcher mit seiner “Black Pearl” durch die Karibik schipperte. So kennt das Rad auch nur eine Devise: Rahsegel setzen und maximale Geschwindigkeit voraus… weiter…

Canyon Ultimate CF MD8.0

3. Oktober 2008 von Jochen Wartenberg  
Kategrorie: Aktuelle News, Mountainbike

Nachdem wir Euch im Mai das Canyon CF Ultimate 9.0 MD vorstellten, möchten wir euch einen abschießenden Bericht über die Eigenschaften und Qualitäten, des nun auslaufenden Hardtails präsentieren.

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