Neues Ritchey WCS Cockpit

Juli 27, 2011 by  
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Eine Lenker-Vorbaueinheit mit dem Namen Carbon MonoCurve stellt Ritchey für 2012 vor

Das System besteht aus dem EcoCurve Bar und einem 120mm Carbonvorbau. Den Lenker wird es in 40, 42, 44cm Breite geben. Die 42er Version ist mit schlanken 353g angegeben.

Der Preis ist mit 479,50 Euro angegeben.

Van Nicholas Astraeus im Praxistest

Januar 24, 2011 by  
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Nachdem wir vor einiger Zeit schon die Gelegenheit hatten ein Van Nicholas Tuareg Mountaibike zu testen, war es nun an der Zeit die Rennradsparte der Niederländer unter die Lupe zu nehmen.

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Optisch hebt sich das Astraeus deutlich von anderen Titanrahmen ab. Großvolumige, außenprofilierte Titanrohre aus Ti3AL2.5V geben dem Bike ein eigenständiges Äusseres. Dabei handelt es sich um Rohre die mittels Hydroforming, zu deutsch Innenhochdruckformung, in Form gebracht werden. Bei diesem Verfahren wird eine Wasser-Öl-Emulsion mit bis zu 3.000 Bar in ein geschlossenes Formwerkzeug eingebracht.

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Rund um das so profilierte Ober- und Unterrohr haben die Schweißer von Van Nicholas einen modern auftretenden Rahmen geschweißt. Abfallendes Oberrohr und 34.9mm Sattelrohr mit 31.6mm Innendurchmesser zeugen vom Versuch die klassischen Werte eines Titanrahmens mit den modernen Anforderungen am Markt zu verbinden.

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Simplon Pavo – Upgrade für 2011

November 15, 2010 by  
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Der Klassiker aus Simplons Rennradserie bekommt für 2011 eine Frischzellenkur. Wir haben den weißen Österreicher ausführlich über den herbstlichen Asphalt getrieben.

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Eine der auffälligsten Änderungen zu den vergangen Jahrgängen ist die neue Gabel S9.1, die mit 295 Gramm in etwa identische Gewichtswerte wie die Vorgängerversion aufweist. Sie überzeugt in Sachen Steifigkeit trotz ihrem neuen, schlankeren Erscheinungsbild. Um etwaige Komfortgewinne aufzudecken, müsste man aber den direkten Vergleich zur “alten” S9 Habel suchen.

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Ebenfalls neu in der Weiterentwicklung der vermeintlichen Nummer Zwei aus dem Produktregal von Simplon, ist der Hinterbau, der nun wie das Simplon Serum ebenfalls mit gebogenen Sattelstreben ausgestattet ist und für einen erhöhten Komfort sorgen soll. Zudem sind die Kettenstreben in asymmetrischer Anordnung mit dem neuen Press-Fit Innenlager-Gehäuse verbunden. Anschläge aus Kohlefaser runden das Auftreten des rund 865 Gramm leichten Rahmens (Größe 56 in Carbon/silber) ab.

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Auch in Sachen Simplon-Komponenten gibt es eine Neuerung. Die Simplon V-Rod Stütze wurde zur Mono-Rod. Bedeutet: Der Selle Italia SLR Sattel ist nun über eine einzige massive Kohlefaserschiene an die Stütze angeschlossen. Verstellmöglichkeiten in Winkel und horizontaler Ausrichtung übernehmen zwei kleine Inbus-Schrauben.

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Mit den weiteren Komponenten wie zum Beispiel dem Syntace Racelite 2 Lenker mit passendem F109 Vorbau, der über einem Acros Ai-03 Steuersatz klemmt, der kompletten Sram RED in Kompaktausführung, bis hin zu den Mavic R-Sys Premium mit den neuen Schwalbe Ultremo ZX, steigt das Gesamtgewicht des Pavo auf sechs Kilogramm.

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Die Verarbeitung des Rahmens, insbesondere die Lackierung sind sauber ausgeführt. Der Rahmen wirkt mit der neuen schlankeren Gabel nochmehr aus einem Guss und besticht auch schon im Stand mit einer gewissen “Schnelligkeit”. Über die Funktion der Sram RED muss man auch bei diesem Testrad keine großen Worte verlieren. Die Schaltung wechselt zuverlässig die Gänge und bietet zudem ein gutes Gewichtverhältnis zur direkten Konkurenz aus Italien oder Japan.

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Fazit: Auf dem 5499 Euro teuren Simplon Pavo fühlt man sich auf Anhieb so richtig wohl. Die Geometrie stimmt einfach, ist sie doch nicht allzu sportlich gestreckt, eher als ausgewogen zu bezeichnen und damit auch für lange Touren geeignet. In Sachen Fahrdynamik gibt es auch nach vier Jahren, die die Pavo-Line nun von Simplon angeboten wird, nach wie vor nichts zu meckern. In jeder Situation fühlt sich das Pavo sicher an, Kurven können präzise angelenkt werden und auch Hochgeschwindigkeits-Passagen bergab lassen kein mulmiges Gefühl aufkommen – hier regeln die verbauten RED Bremsen fein dosierbar die nötige Bremskraft und bringen das Rad rechtzeitig zum stehen. Bergauf hat man durch das recht niedrige Gewicht leichtes Spiel, auch wenn sich hier noch einiges an Potential versteckt – das Rahmenset bietet hier eine soldie Basis für ein alltagstaugliches Leichtbau-Bike. Für Viele wird daher die Nummer Zwei aus dem Simplon Regal zur Nummer Eins avancieren…

Die Austattung unseres Testbikes in Größe 56cm:

Rahmen: HotMelt NanoCarbon, Triple Fusion Technik
Gabel: Simplon S9.1
Gruppe: SRAM Red
Sattel: Selle Italia SLR Carbon Flow Monolink
Sattelstütze: Simplon Mono-Rod
Steuersatz: Acros Ai-03, 1-1/8” Zero Stack
Lenkervorbau: Syntace F-109
Lenker: Syntace Racelite 2 Carbon
Laufräder: Mavic R-Sys Premium
Reifen: Schwalbe Ultremo ZX 700×23C

Ausstattungsvarianten Pavo
8 erhältliche Grundmodelle
PAVO Ultegra 20, 20C, 30
PAVO Dura Ace 20, 20C
PAVO Athena 22C
PAVO Chorus 22, 22C
PAVO Record 22C
PAVO Super Record 22C
PAVO Force 20C
PAVO Red 20, 20C

Farben:
Carbon / silber
Weiß / Carbon

Größen: 50 / 53 / 56 / 59 / 62 / 65 cm
Gewicht Rahmen: ca. 865g (RH 56 cm Carbon / silber)

Optionen PAVO
Laufräder nach Wahl
Sattel nach Wahl
Girls Edition
Vorbaulänge und –winkel nach Wahl
Anzahl Spacer
Verschiedene Flaschenhalter

Garantie
Rahmen: 4 Jahre Standard, 6 Jahre nach Registrierung + Crash Replacement bei Carbonrahmen, Komponenten 2 Jahre

NeilPryde Diablo – ein Surfbrett auf zwei Rädern

November 4, 2010 by  
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NeilPryde, einigen sicher durch die Windsurfingszene bekannt, strebt nun auch auf den Fahrrad-Markt. Vierzig Jahre Erfahrungen im Wassersport sollen zukünftig auf die Straße gebracht werden. Dazu wurde DesignworksUSA, eine Tochter der BMW Group mit der Entwicklung beauftragt. Herausgekommen sind zwei Rennräder, die sich im höherpreisigen Seqment etablieren sollen und in Deutschland im Direktvertrieb über Finisher Sport in Hamburg erhältlich sind.

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Topmodell im NeilPryde Programm ist das Diablo, das wahlweise mit Shimanos Ultegra oder Dura Ace komplettiert werden kann. Das Basis-Set aus Rahmen, Gabel, FSA Steuersatz und Sattelstütze liegt preislich bei knapp über 2000 Euro. Mit Ultegra und Mavic Ksyrium Elite steigt der Preis auf rund 3400 Euro, mit Dura Ace und Ksyrium SL auf gut 4400 Euro. Wirh hatten die Gelegenheit das Diablo in einer veränderten Dura Ace-Konfiguration auf den heimischen Straßen zu testen.

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Unser Testbike war mit Lightweight Obermayer von Carbonsports ausgestattet, die Naben und ein Speichenpärchen passend zur Rahmenfarbe lackiert. Ansonsten prägte Standard-Ware das Erscheinungsbild. Komponeten von Shimano, FSA und Selle Italia lassen das Gewicht, trotz der “Obis” deutlich über 6 Kilo steigen. (6.4 ohne Pedale). Optisch fällt der aus unidirektionalen Fasern gefertige Monocoque-Rahmen durch seine voluminöse Übergänge im Bereich des vorderen Rahmendreiecks auf. Das 1,1/8″ – 1,1/2″ Steuerrohr wird vom stark profilierten Unterrohr eingefasst, die Lackierung nimmt diese Form wiederum auf und ereicht dadurch einen interessanten Effekt, der das Diablo etwas vom marktüblichen Erscheinungsbild abhebt.

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Was an der Front so harmonisch beginnt, setzt sich leider im Breich der Sattelstütze nicht fort. Man hat zwar auch hier an einen fliessenden Übergang zwischen Ober- und Sitzrohr gedacht und die Klemmung der Stütze optisch in den Rahmen integriert, aber darüber hinaus “nur” eine 27.2mm Stütze in den Rahmen verpflanzt, die den Gesamteindruck unserer Meinung nach empfindlich stört und etwas “abgehakt” wirkt. Hier wäre ein größerer Durchmesser von der Optik her sicher besser untergebracht.

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Ansonsten setzt sich die Formensprache auch im Tretlagerbereich fort. Massive Übergänge treffen auf aerodynamische Ansätze.

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Zum Eindruck auf der Straße: Allein die montieren Obermayer-Laufräder machen das Rad schon zu einem extrem schnellen Trainingsgefährt. Der Rahmen präsentiert sich derweil ausreichend steif und lässt sich spielend durch enge Kurven zirkeln. Die Position des Fahrers ist als ausgewogen zu bezeichnen, auch auf längeren Touren mag so keine Langeweile aufkommen. Die verbauten Komponenten sind seitens Funktion über alle Zweifel erhaben und verrichten sorglos ihren Dienst.

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Fazit: Die Fahreigenschaften liegen alle weit im grünen Bereich, die Steifigkeit und der Komfort kommen nicht zu kurz. Kurzum, das Rad ist auf Vortrieb getrimmt, ohne dabei unangenehm zu wirken. Optisch sticht das Diablo aus der Masse hervor, muss sich aber beim Design der Sattelstützen-Integration Kritik gefallen lassen. Alles in allem ein zufriedenstellender Einstand der Surf-Profis im Bike-Sektor. Wir sind jedenfalls auf die Zukunft gespannt, das Marketing beherscht NeilPryde jedenfalls schon einmal hervorragend: Chestnuts Roasting…

Die Standard-Konfiguration im Detail:

RAHMEN
GRößE S, M, L, XL, XXL
RAHMEN NEILPRYDE DIABLO, High-mod Monocoque
GABEL NEILPRYDE DIABLO, Ganzcarbon-Monocoque
SATTELKLEMME NEILPRYDE DIABLO
SATTELSTüTZE FSA SLK, 27,2mm
STEUERSATZ FSA ORBIT CF40, Integrated 1 1/8″ – 1 1/2″

GRUPPE
UMWERFER SHIMANO DURA ACE 7900
SCHALTWERK SHIMANO DURA ACE 7900
VORDER- UND HINTERBREMSE SHIMANO DURA ACE 7900
SCHALTHEBEL SHIMANO DURA ACE 7900
KETTENRADGARNITUR SHIMANO DURA ACE 7900, 53/39
TRETLAGER SHIMANO DURA ACE 7900
KASSETTE SHIMANO DURA ACE 7900, 12-25
KETTE SHIMANO DURA ACE 7900

LAUFRADSATZ

LAUFRÄDER MAVIC KSYRIUM SL
REIFEN HUTCHINSON ATOM COMP, 700x23c

KOMPONENTEN

VORBAU FSA SLK, 6° 31,8mm
LENKER FSA SLK Compact, 31,8mm
SATTEL SELLE ITALIA SLR XP

TECHNISCHE DATEN

GEWICHT Komplett 6,75 KG
STEIFHEIT DES GABELSCHAFTS (RAHMEN) 90 Nm/°
TRETLAGERSTEIFIGKEIT (RAHMEN) 60 N/mm

Wer sich die NeilPryde Bikes einmal näher anschauen möchte, kann dies im Rahmen eines Demo Days bei Finisher Sport um Roger Tanner in Hamburg am 06. November 2010 tun. Ein Interview mit Roger findet man unter diesem Link.

Simplom Serum im Praxistest

Juli 28, 2010 by  
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Schon vergangenes Frühjahr hatten wir die Gelegenheit das neue Serum von Simplon ausführlich unter die Lupe zu nehmen. 2009 auf der Eurobike vorgestellt, löst das Serum seit 2010 das Pavo als Topmodell ab. Die Entwickler vom Bodensee hatten ein hochgestecktes Ziel: Ähnliche Steifigkeitseigenschaften (Verwindungssteifigkeit, Antrieb) wie beim Modell Pavo bei besserem Fahrkomfort und reduziertem Gewicht. Für Simplon ist die Verwindungssteifigkeit schon beim Pavo mehr als ausreichend hoch, so wurde das Serum nicht in Richtung ultrasteifer Rahmen entwickelt, zumal die Vorarlberger diese Richtung als nicht Vorteilhaft für den Fahrer ansehen.

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Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das Serum erreicht ein Gewicht (Rahmen + Tretlager + Gabel + Steuersatz + Sattelstütze), das rund 265 Gramm unter dem des Pavo liegt.

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Tune Komm-vor Carbonsattel

Mai 25, 2010 by  
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Zuwachs im Hause Tune: Der neue Komm-Vor Carbonsattel verstärkt die Sitzgelegenheiten in der Produktlinie aus Buggingen.

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Rund 95 Gramm wiegt der Sattel inklusive eines minimalistischen Lederüberzugs im hinteren Teil. Dieser ist in Schwarz, Weiß, Rot, Blau, Gelb und Grün erhältlich. Im Bereich dieser Auflage ist die Satteldecke etwas eingelassen, somit baut der Lederüberzug fast auf gleicher Ebene auf wie die Frontseite.

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Die Sattelnase ist stark abgeflacht und soll einen hohen Komfort bieten.

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Die Kohlefaser-Streben sind mit Inlays aus Metall versehen um Spuren der Klemmung an der Sattelstütze zu vermeiden. Durch die runde Form der Streben ist der Kom-Vor mit allen Sattelstützenmodellen kompatibel.

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Im direkten Vergleich mit dem Tune Concorde Modell ist der Komm-Vor etwas weniger abgerundet und bietet einen stärkeren “Anstieg” am Heck. Auch die Abmessungen sind gegenüber dem Concorde leicht angewachsen. Die Länge beträgt gut 265mm – minimal länger als der Concorde, die Breite liegt bei rund 130mm anstatt 120mm (Concorde) und 125mm (Speedneedle).

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Die Gewichtsbeschränkung liegt bei 90 Kilogramm – dennoch ist der Sattel auch für das Mountainbike freigegeben.

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Optisch auffällig ist der großzügig dimensionierte und unter Lack positionierte Tune-Schriftzug im Comic-Style auf der Satteloberseite. Der Preis des neuen Sattels liegt übrigens bei 199 Euro im Fachhandel.

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Erste Ausfahrten auf der Straße bescheinigen dem neuen Komm-Vor Sattel ein angenehmes Sitzgefühl. In den nächsten Wochen werden wir weiter berichten, ob der Komm-Vor auch bei längeren Etappen ausreichend ist…

Testvorschau: Haibike Afair RX

Mai 19, 2010 by  
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Frisch in unserer Redaktion eingetroffen – das Haibike Affair RX. Die Ausstattungsvariante RX bildet das Flagschiff Haibike´s Road-Produktpalette . Der Rahmen bietet zahlreiche interessante Details, wie ein konisches 1 1/8 zu 1 ½ Zoll Steuerrohr, BB90 Tretlager, ein mit Mittelsteg versehenes Unterrohr und Gabelscheiden und extrem profilierten Rohren an Ober- & Unterrohr, sowie den filigranen Sitz und Kettenstreben. Durch diese Maßnahmen gelingt es Haibike einen sehr eigenständigen Rahmen auf die Beine zu stellen, hier wurde keineswegs nur gelabelt was mittlerweile ja durchaus üblich ist.

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Die Sitzstreben sind sehr filigran gehalten und sollen zusammen mit der gekröpften 27.2mm Sattelstütze für Komfort sorgen. Eine ergonomisch angenehme Sitzposition ermöglichen die verbauten Komponenten im Steuerbereich. Der 4.999€ teure Renner ist durchweg mit hochwertigen Komponenten ausgestattet. Der Superlogic-Lenker der Firma Ritchey ist um ca. 6° nach hinten gekröpft und ovalisiert. Durch den großen Rohrdurchmesser (Klemmung 31.8) ergibt sich eine angenehme Griffform. Die montierte Campagnolo “Super-Record”-Bremshebel greifen sich ebenfalls in jeder Lenkerposition sehr angenehm und funktionieren stets perfekt.

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Es wurde eine komplette Campagnolo Super-Record Gruppe verbaut, die optisch einen super Eindruck macht und zudem zu dem leichtesten auf dem Markt gehört. Der Vorbau 4-Axis Carbon wurde passend zum Lenker von Ritchey gewählt passt auch optisch durch seine UD-Carbonobefläche gut zu den restlichen Carbonflächen. Bei der Sattelstütze greift Haibike auf eine Eigenentwicklung zurück. Diese hat 25mm Setback, ist in UD-Carbon ausgeführt und gibt sich betont komfortabel. Optisch fügt sie sich perfekt in das Farbschema des Rahmens ein. Passend zum weißen Lenkerband wird ein ebenfalls weißer Selle Italia Slr Carbonio montiert.

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Die Laufräder kommen von der österreichischen Firma Xentis und nennen sich Squad 42. Die Felgen sind Clincher und nehmen herkömmliche Drahtreifen mit Schlauch auf. Die Laufräder werden mit DT-Swiss 240 Naben und DT-Aero-Speichen zu einem durch die 42mm hohen Felgen, recht aerodynamschen Laufrad verbunden. Es darf mit Standard-Belägen gebremst werden, dennoch sind an unserem Testrad Swissstop-Gelb montiert . Gebremst wird auf einer speziellen Flanke was auch an den verschiedenen Gewebearten zu sehen ist.

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Die Laufräder sind mit Seriennummer versehen und müssen Laufrichtungsgebunden montiert werden. Die Verbindung mit dem Untergrund stellt ein alter Bekannter her, der Schwalbe Ultremo in der “R”-Ausführung. Das Gesamtgewicht liegt bei nachgewogenen 6,42kg ohne Pedale. Es kann jedoch recht schnell das ein oder andere Gramm eingespart werden. Man braucht nur die recht simplen XLC-Schnellspanner und Headset-Spacer gegen was leichtes tauschen. Der nächste Step wäre ein leichterer Sattel, wenn er dann zur eigenen Anatomie passt.

Wir sind gespannt, wie sich das Affair RX die nächsten Monate schlagen wird. Ein erster Fahreindruck erscheint in den nächsten Wochen.

Canyon Ultimate CF SLX Ete 201 im Praxistest

März 14, 2010 by  
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Zugegeben, mit einem Preis von rund 6000 Euro liegt auch ein Canyon schon im oberen Preissegment, wenn gleich sich die Koblenzer nicht wie manch anderer Hersteller über den exorbitant hohen Preis ihre Topmodelle definieren. Umso gespannter waren wir auf die ersten Fahrten mit dem aktuellen Canyon Ultimate CF SLX Ete 201.

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Zu Ehren Erik Zabels 201 Rennsiegen gebaut, markiert unser Testbike die Spitze der Canyon Produktpalette. Vorbildlich ausgestattet mit kompletter Super Record-11fach-Gruppe von Campagnolo, Lightweight Laufrädern, dem beliebten Lenker und Vorbau von Ritchey und der in Zusammenarbeit zwischen Canyon und Ritchey entstandenen VCLS Sattelsütze, stellt es schon vor dem eigentlichen Praxistest so manch anderes Testbike in der Vergangenheit in Sachen Preis-Leistung in den Schatten. Dies macht sich schon beim Auspacken bemerkbar. Kaum ein Hersteller betreibt einen derartigen Aufwand das Rad sicher zu verpacken – in dieser Hinsicht sind uns schon ganz andere Beispiele untergekommen.

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Schmolke TLO im Dauertest

Februar 11, 2009 by  
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Schmolke TLO klein

Im Sommer letzten Jahres schickte uns Schmolke Carbon eine Weiterentwicklung der TLO Sattelstütze zu. Dieses überarbeitete Modell wartet mit neuen, schlankeren und auch leichteren Klemmteilen auf. Das Gewicht konnte auf 96,8g bei 31,6mm Durchmesser und 350mm Länge gedrückt werden.

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Von den Daten her kann sehr schnell Begeisterung auf, aber würde so ein Hauch von Nichts auch im Gelände halten? Eine halbe Saison intensiver Nutzung sollte es zeigen.
Zuvor fielen aber trotz aller Begeisterung zwei Kritikpunkte auf.
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Kurbeltest bei Fairwheelbikes

Januar 29, 2009 by  
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Jason Woznick von FairWheelBikes aus Tucson, Arizona hat seinen ausführlichen Kurbel-Test aus dem vergangenen Jahr einer Überarbeitung unterzogen und sieben neue Kurbelmodelle ebenfalls einem Testverfahren unterzogen. Neu dabei sind die Modelle von Easton (EC90), EE Cycle Works, FSA (K-Force Light), Lightning (SL und HD), Storck/THM (Powerams SL) und Stronglights X-Wing Kurbelgarnitur.

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Im Einzelnen lauten die Kandidaten:

1. Campagnolo Record UT
2. Easton EC90
3. EE Cycle Works Prototyp
4. Extralite QRC
5. FSA K-Force Light
6. FSA SLK-Light
7. Kcnc Ktype
8. Lightning SL und Lightning HD
9. PMP MicroII
10. Shimano Dura Ace
11. Sram Red
12. Storck Powerarm SL
13. Stronglight Fission
14. Stronglight X-wing
15. Thm Clavicula
16. Tune Fast Foot 6pack
17. Vista Integral
18. Zipp Vuma quad

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Lightweight Standard C im Test

Oktober 22, 2008 by  
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Letzten Winter hatten wir an dieser Stelle die neue Generation III der beliebten Lightweight Laufräder unter die Lupe genommen. Seit kurzem gibt es mit dem Standard C Laufradsatz einen weiteren Kandidaten, welcher sich an der Clincher-Kohlefaser-Problematik, also dem Einsatz von normalen Faltreifen auf Felgen aus Carbon, versucht. Das größte Problem hierbei besteht in der Ausführung des Felgenhorns, welches bei klassischen Schlauchreifenfelgen entfällt und eine geschlossene Fläche die Basis für den Reifen bildet. weiter…

Pearl Dice UD im Test

Oktober 12, 2008 by  
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Pearl Cycles aus dem hohen Norden Deutschlands ist seit rund fünf Jahren auf dem Markt vertreten, trotzdem sind die Rahmen von Roger Tanner hierzulande noch eher selten auf unseren Landstraßen vertreten. Also waren wir umso gespannter eines der Topmodelle aus der aktuellen Pearl-Kollektion unter die Fittiche zu bekommen…

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Unweigerlich muss man beim Anblick des schwarzen Rahmens mit dem weißen Pearl-Schriftzug an die bekannte Piraten-Trilogie mit Johnny Depp als Captain Jack Sparrow denken, welcher mit seiner “Black Pearl” durch die Karibik schipperte. So kennt das Rad auch nur eine Devise: Rahsegel setzen und maximale Geschwindigkeit voraus… weiter…

Brothers UD-C9008 im Test

August 23, 2008 by  
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Zugegeben, mit 7600 Gramm ist das aktuelle Testrad in unserer Redaktion sicher nicht das leichteste Bike, welches wir in den letzten Monaten über den Asphalt bewegen konnten. Dennoch wollten wir uns einen Ritt auf dem knallgelben Rad der recht unbekannten Firma Brothers Bikes nicht entgehen lassen.

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Storck Fascenario 0.7 IS

Juli 18, 2008 by  
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Systemintegration lautet das neue Zauberwort im Rahmenbau. Gemeint ist damit die Erweiterung des Focus auf direkte Anbauteile des Rahmens, wie etwa Gabeln oder auch integrierte Kurbeleinheiten. Storck aus Bad Camberg zeigt mit seinem neuen Fascenario 0.7 IS Rahmenset in beeindruckender Weise was derzeit gewichtstechnisch machbar ist – gleichzeitig aber auch, dass Preise für solches High End Material die 10.000 Euro Marke deutlich überschreiten. Storck spricht bei seinem Rahmenset selbst vom “Fuselage” und bedient sich damit einer Vokabel aus dem Flugzeugbau, welches ganz einfach “Rumpf” bedeutet.

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LEW RACING PRO VT-1

Juni 12, 2008 by  
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In den vergangenen Wochen haben wir uns etwas näher mit zwei Arten von LEW Laufradsätzen beschäftigt. Zum einen mit einem Komplettradsatz PRO VT-1 mit Kohlefaserspeichen und rund 850 Gramm Gewicht, zum anderen mit einem Custom-Made Radsatz mit LEW Pro VT-1 Felgen, Tune Naben und DT Speichen, welcher uns von Adrien Gontier von rouesartisanales.com zur Verfügung gestellt wurde. weiter…

KCNC Testbericht – Part I

Juni 9, 2008 by  
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Seit der Vorstellung des großen KCNC-Tests sind ein paar Wochen vergangen und an dieser Stelle berichten wir Euch über unsere ersten Eindrücke.

Die MTB Kurbel ist sauber verarbeitet und relativ leicht. Die Kettenblätter haben Tuningpotential, dass durch Tausch gegen Mitbewerber-Produkte oder „Dremeln“ reduziert werden kann. Die Montage gestaltet sich einfach und simpel, zudem liegt eine ausführliche Anleitung dem Produkt bei. Der erste Fahreindruck ist sehr positiv. Es ist keine Verwindung spürbar, Kettenblatt und Kette berühren zu keinem Zeitpunkt den Umwerfer und eine Auslenkung ist nicht erkennbar. Zum Thema Umwerfer muss man allerdings erwähnen, dass es Probleme mit Topswing Umwerfern geben kann. In Kombination mit dem kurzen 113mm Innenlager kann der Käfig nicht weit genug nach innen schwenken. Abhilfe schafft hier ein Downswing Umwerfer oder eine 118mm Achse. Am besten einfach vor der Bestellung nach einer Empfehlung fragen. Die schmalere Kettenlinie kann aber auch z.B. für 2-Fach Fahrer eine verbesserte Schaltbarkeit, der Kassette bedeuten. Die Kettenblätter schalten sehr gut, im direkten Vergleich zu Shimano auf Deore XT-Niveau – XTR Kettenblätter haben mehr Steig- und Fallhilfen. Wie halbar das Innenlager ist, wird sich im Laufe des Tests zeigen. weiter…

Storck Powerarms SL

Mai 21, 2008 by  
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Gerade einmal 387,4 Gramm bringt die neue Powerarms SL Kurbelgarnitur ohne Lagerschalen auf die Waage. Storcks Nachfolgemodell der legendären Powerarms Kurbel wird dabei im Gegensatz zur THM Clavicula aus der gleichen Fertigungsstätte mit einer Aluminiumachse geliefert.

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KCNC im großen Light-Bikes Test

April 15, 2008 by  
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Eine stattliche Anzahl von Mountainbike und Rennradparts des Herstellers KCNC erreichten uns von Importeur Frank Bäseke, dem geschäftsführenden Gesellschafter der Firma Pitwalk. In den folgenden Monaten werden wir für euch einige Komponenten der taiwanesischen Leichtbauschmiede unter die Lupe nehmen. Von Kurbeln, Bremsen, über Sattelstützen, Kassetten, Schaltungsrädchen, bis hin zu Schnellspanner und Barends. weiter…

LEW Pro VT-1 im Test

März 15, 2008 by  
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Nach der letztjährigen qualitativ schwachen Vorstellung der LEW Pro VT-1 Felgen in Sachen Verarbeitung, wollten wir uns 2008 erneut von der Verarbeitungsqualität der teuren Felgen aus Las Vegas überzeugen.

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Mavic R-SYS im Langzeittest

März 10, 2008 by  
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Ab sofort im Light-Bikes Praxistest: Mavic R-SYS. Bis zum Ende der Saison werden wir den Laufradsatz mit den auffallenden runden Kohlefaserspeichen den verschiedensten Bedingungen aussetzen und über Vor- und Nachteile berichten.

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Die rund 1100 Euro teueren und 1355 Gramm schweren Rundlinge (*) mit Ksyrium-Felgenprofil bestehen aus 16 CFK-Speichen am Vorderrad und 20 Speichen am Hinterrad in asymmetrischer Anordnung, von denen 10 Speichen auf der Antriebsseite aus Aluminium eingesetzt werden. Eine einzelne Speiche des R-SYS wiegt rund 4.5 Gramm. Zum Vergleich: Eine Aluminiumspeiche des Ksyrium Modells rund 7 Gramm, konventionelle 2.0/1.8 Speichen inkl. Nippel kommen auf rund 8 Gramm.

Wie sich der Laufradsatz in der Zwischenzeit schlägt ist in regelmäßigen Abständen an dieser Stelle zu lesen.

*Realgewicht wird nachgereicht.

Lightweight Gen. III und Ventoux Test

Januar 12, 2008 by  
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Sie sind die Objekte der Begierde fast jeden ambitionierten Radsportlers und mehr Profis den je vertrauen auf die leichten Rundlinge aus Friedrichshafen am Bodensee. Im vergangenen Herbst hatten wir die Gelegenheit die aktuellen Modelle der Firma CarbonSports genauer unter die Lupe zu nehmen. Bevor wir zum Fahrbericht der Laufräder kommen, nochmals die wichtigsten Fakten:

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