Tune Komm-vor Carbonsattel

25. Mai 2010 von Michael Maage  
Kategrorie: Aktuelle News, Mountainbike, Rennrad

Zuwachs im Hause Tune: Der neue Komm-Vor Carbonsattel verstärkt die Sitzgelegenheiten in der Produktlinie aus Buggingen.

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Rund 95 Gramm wiegt der Sattel inklusive eines minimalistischen Lederüberzugs im hinteren Teil. Dieser ist in Schwarz, Weiß, Rot, Blau, Gelb und Grün erhältlich. Im Bereich dieser Auflage ist die Satteldecke etwas eingelassen, somit baut der Lederüberzug fast auf gleicher Ebene auf wie die Frontseite.

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Die Sattelnase ist stark abgeflacht und soll einen hohen Komfort bieten.

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Die Kohlefaser-Streben sind mit Inlays aus Metall versehen um Spuren der Klemmung an der Sattelstütze zu vermeiden. Durch die runde Form der Streben ist der Kom-Vor mit allen Sattelstützenmodellen kompatibel.

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Im direkten Vergleich mit dem Tune Concorde Modell ist der Komm-Vor etwas weniger abgerundet und bietet einen stärkeren “Anstieg” am Heck. Auch die Abmessungen sind gegenüber dem Concorde leicht angewachsen. Die Länge beträgt gut 265mm – minimal länger als der Concorde, die Breite liegt bei rund 130mm anstatt 120mm (Concorde) und 125mm (Speedneedle).

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Die Gewichtsbeschränkung liegt bei 90 Kilogramm – dennoch ist der Sattel auch für das Mountainbike freigegeben.

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Optisch auffällig ist der großzügig dimensionierte und unter Lack positionierte Tune-Schriftzug im Comic-Style auf der Satteloberseite. Der Preis des neuen Sattels liegt übrigens bei 199 Euro im Fachhandel.

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Erste Ausfahrten auf der Straße bescheinigen dem neuen Komm-Vor Sattel ein angenehmes Sitzgefühl. In den nächsten Wochen werden wir weiter berichten, ob der Komm-Vor auch bei längeren Etappen ausreichend ist…

Testvorschau: Haibike Afair RX

19. Mai 2010 von Jochen Wartenberg  
Kategrorie: Aktuelle News, Rennrad

Frisch in unserer Redaktion eingetroffen – das Haibike Affair RX. Die Ausstattungsvariante RX bildet das Flagschiff Haibike´s Road-Produktpalette . Der Rahmen bietet zahlreiche interessante Details, wie ein konisches 1 1/8 zu 1 ½ Zoll Steuerrohr, BB90 Tretlager, ein mit Mittelsteg versehenes Unterrohr und Gabelscheiden und extrem profilierten Rohren an Ober- & Unterrohr, sowie den filigranen Sitz und Kettenstreben. Durch diese Maßnahmen gelingt es Haibike einen sehr eigenständigen Rahmen auf die Beine zu stellen, hier wurde keineswegs nur gelabelt was mittlerweile ja durchaus üblich ist.

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Die Sitzstreben sind sehr filigran gehalten und sollen zusammen mit der gekröpften 27.2mm Sattelstütze für Komfort sorgen. Eine ergonomisch angenehme Sitzposition ermöglichen die verbauten Komponenten im Steuerbereich. Der 4.999€ teure Renner ist durchweg mit hochwertigen Komponenten ausgestattet. Der Superlogic-Lenker der Firma Ritchey ist um ca. 6° nach hinten gekröpft und ovalisiert. Durch den großen Rohrdurchmesser (Klemmung 31.8) ergibt sich eine angenehme Griffform. Die montierte Campagnolo “Super-Record”-Bremshebel greifen sich ebenfalls in jeder Lenkerposition sehr angenehm und funktionieren stets perfekt.

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Es wurde eine komplette Campagnolo Super-Record Gruppe verbaut, die optisch einen super Eindruck macht und zudem zu dem leichtesten auf dem Markt gehört. Der Vorbau 4-Axis Carbon wurde passend zum Lenker von Ritchey gewählt passt auch optisch durch seine UD-Carbonobefläche gut zu den restlichen Carbonflächen. Bei der Sattelstütze greift Haibike auf eine Eigenentwicklung zurück. Diese hat 25mm Setback, ist in UD-Carbon ausgeführt und gibt sich betont komfortabel. Optisch fügt sie sich perfekt in das Farbschema des Rahmens ein. Passend zum weißen Lenkerband wird ein ebenfalls weißer Selle Italia Slr Carbonio montiert.

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Die Laufräder kommen von der österreichischen Firma Xentis und nennen sich Squad 42. Die Felgen sind Clincher und nehmen herkömmliche Drahtreifen mit Schlauch auf. Die Laufräder werden mit DT-Swiss 240 Naben und DT-Aero-Speichen zu einem durch die 42mm hohen Felgen, recht aerodynamschen Laufrad verbunden. Es darf mit Standard-Belägen gebremst werden, dennoch sind an unserem Testrad Swissstop-Gelb montiert . Gebremst wird auf einer speziellen Flanke was auch an den verschiedenen Gewebearten zu sehen ist.

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Die Laufräder sind mit Seriennummer versehen und müssen Laufrichtungsgebunden montiert werden. Die Verbindung mit dem Untergrund stellt ein alter Bekannter her, der Schwalbe Ultremo in der “R”-Ausführung. Das Gesamtgewicht liegt bei nachgewogenen 6,42kg ohne Pedale. Es kann jedoch recht schnell das ein oder andere Gramm eingespart werden. Man braucht nur die recht simplen XLC-Schnellspanner und Headset-Spacer gegen was leichtes tauschen. Der nächste Step wäre ein leichterer Sattel, wenn er dann zur eigenen Anatomie passt.

Wir sind gespannt, wie sich das Affair RX die nächsten Monate schlagen wird. Ein erster Fahreindruck erscheint in den nächsten Wochen.

Rock Shox SID 2011

17. Mai 2010 von Michael  
Kategrorie: Aktuelle News, Light - Parts

Das Jahr 2010 ist noch nicht ganz zur Hälfte vorüber, schon gibt es weitere Infos zu den kommenden Produkten des Jahrgangs 2011. Diesmal ist Rock Shox an der Reihe: Zuwachs bekommt die “Leichtbau”-Gabel der Amerikaner nun in einer 120mm Federweg-Version, die in fünf Varianten XX World Cup, World Cup, XX, RLT Ti und RLT verfügbar sein wird. Laut Sram wird diese Option mit 20 Gramm Aufschlag auskommen. In Sachen Gewicht hat die SID durch ein verändertes Magnesium-Casting etwas an Gewicht verloren. Das Top-Modell World Cup soll nun die 1400 Gramm nach unten durchbrechen. In Sachen Vielfalt hat die SID jedoch zugelegt. Neben den beiden Top-Gabeln mit Kohlefaserkrone- und Steuerrohr, gibt es bei den Aluminium-Modellen ab Jahrgang 2011 nun auch Optionen auf das immer mehr in Mode kommende konische Steuerrohr mit 1,5″-1,1/8″ Zoll. Ebenso optional ist das 15mm Maxle Lite Steckachsensystem. Genaue Preise sind derweil noch nicht bekannt.

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Eine Übersicht über alle Modelle gibt es in folgender Tabelle:

RS SID OV

RS SID120 02

RS SID120 03

Photos: Sram

Transparent im Reifen: Foss EFT Schläuche

Einen Schwung Foss EFT (Environmental Friendly Tube) Schläuche haben wir freundlicherweise von Peters-Online-Shop zur Verfügung gestellt bekommen.

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Die Schläuche sollen unter Anderem pannensicherer sein als herkömmliche Schläuche. Im Falle eines Durchstiches verspricht der Hersteller einen sehr langsamen Luftverlust um z.B. ein Rennen noch beenden zu können. Das Material hört auf den Namen TPE (thermoplastic elastomer compound) und ist vollständig recyclebar. Wir haben die Schläuche in den Größen 26×1,95-2,25″ und 26×1,35-1,75″ bekommen. Die Gewichte liegen bei 125g (bis 2,25″) und vergleichsweise geringen 82g (bis 1,75″). Beim direkten Vergleich der beiden Größen beträgt der Unterschied 9mm im Durchmesser.

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Das Ventil ist bei beiden Varianten 42mm lang und damit ca. 12mm länger als üblicherweise bei MTB Schläuchen. Die Montage ist ebenso einfach wie bei herkömmlichen Schläuchen. Im Falle eines Loches allerdings ist eine Reparatur nicht auf herkömmliche Weise zu bewerkstelligen. Foss empfiehlt die beschädigte Stelle zu erhitzen & dann zusammen zu drücken. Dies kann mit einem Feuerzeug, oder einem speziellen Werkzeug gemacht werden. Sicherlich etwas ungewöhnlich, aber wenns funktioniert fallen wenigstens keine weiteren kosten für Flicken an. Wir werden die Schläuche in den nächsten Tagen und Wochen auf ihre Funktion hin testen und berichten ob und wie sie sich bewähren.