Rewel Titan – der Rahmen
April 30, 2008 by Blackybub
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Nach der Firmenvorstellung soll es nun um den Rahmen an sich gehen. Bei Titanrahmen mit typischerweise etwas höherem Preis, erwartet man natürlich eine entsprechende Verarbeitung. Wird Rewel diesem Anspruch gerecht? Um das beurteilen zu können schaut man meist zuerst auf die Schweißnähte. Erfahrungsgemäß zeigen sich hier große Qualitätsunterschiede zwischen den Herstellern. weiter…
Light-Bikes Racingteam
April 30, 2008 by Cervelo
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Alles neu macht der Mai. In diesem Sinne wird das Light-Bikes Racingteam heute Nacht mit einer neuen Webseite online gehen – alle Informationen sind dann unter www.light-bikes-racingteam.com abrufbar.

Seit Gründung im Oktober 2007 ist das Team stetig gewachsen und setzt sich derzeit aus 37 Mitgliedern zusammen, die sich aus vier Nationen rekrutieren – Tendenz weiter kräftig steigend.
Modern und durchdacht, so wird sich unser Racing-Team ab dem 1. Mai der Öffentlichkeit präsentieren. Für die Mitglieder des Racing Teams wird es zudem einige Neuerungen geben. Mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten – seid gespannt!
Worldcup in Offenburg – Part III
April 29, 2008 by Michael
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Im dritten und letzten Teil unserer kurzen Serie über den Worldcup in Deutschland zeigen wir weitere Impressionen der Strecke, von Fahrer und Fahrerinnen und deren Material:

Die drei Chinesinnen Chengyuan Ren, Ying Liu und Jingjing Wang sind bei den Vorbereitungen zum Worldcup so vorsichtig, dass sie sogar beim Warmfahren auf der Rolle einen Helm tragen. Derweil macht sich die spätere Siegerin Irina Kalentieva auf der Rolle mit guter Musik gemütlich. Andere Fahrerinnen wie die Amerikanerin Willow Koerber vom Subaru Gary Fisher Team nutzen dagegen direkt die Strecke. Altmeisterin Gunn-Rita Dahle Flesjaa steigt im Verlauf des Rennens vorzeitig aus.
Die spätere zweitplatzierte Marie-Helene Premont blickt hochkonzentriert in die Objektive der Fotografen, die währenddessen um jeden Meter vor den Fahrerinnen kämpfen.
Kurz nach der Zieleinfahrt wurden Sabine Spitz schon die ersten Diktiergeräte und Mikrofone unter die Nase gehalten. Übrigens gab es in Offenburg nicht nur Zweiradmaterial zu bestaunen. Vor dem Zelt des Topeak Ergon Teams parkte ein weiteres Highlight der Veranstaltung, welches von vielen Zuschauern staunend umlagert wurde. Da wurden die beiden Sportwagen aus Zuffenhausen gegenüber des Fumic-Zelts fast zur Nebensache.
Die Teammitglieder des schweizer Swisspower Teams hatten am Rennsonntag wiedermal einen hervorragenden Tag. Mit Florian Vogel und Nino Schurter belegten sie den dritten und vierten Platz. MTB-Urgestein Thomas Frischknecht selbst kam am Schluss auf den 17. Platz. Seit 1990 zeigt er diese konstanten Leistungen und damit den jungen Fahrern immer noch “wo der Hammer hängt”. Ein weiterer Schweizer komplettierte den erfolgreichen Tag für die Eidgenossen mit dem zweiten Platz. Am Rad von Cannondale-Vredestein Teamfahrer Jakob Fuglsang waren Dugast Schlauchreifen mit Vredestein-Profil montiert – ganz “unauffällig” wurde der Dugast Schriftzug mit Edding überpinselt.
Die wenigen Minuten vor dem Start werden noch schnell sinnvoll genutzt und ein kurzes TV-Interview geführt.

Das war unsere Berichterstattung aus Offenburg. Organisator Jörg Scheiderbauer hat mit seinen vielen Helfern weider einmal ein rundherum gelungenes Sportwochenende in die Schwarzwaldgemeinde geholt. Wir sind ziemlich sicher, dass sich die UCI wieder für eine Auflage des Worldcups in Offenburg entscheiden wird…
Worldcup in Offenburg – Part II
April 28, 2008 by Michael
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Zweiter Teil unserer kleinen Beitragsserie über das Worldcuprennen in Offenburg.

Im Lager des Merida/Multivan Teams gab es das neue 96 Fully zu bestaunen. Die meisten Bikes dieses Teams sind mit “Standard”-Komponenten ausgestattet – Extrawürste wie bei manch anderen Teams scheint es hier nicht zu geben. Wobei sich das Material auf recht hohem Niveau bewegt.
Nochmal zurück zur Strecke und ein Paar Impressionen der verschiedenen Schlüsselstellen.
Im Lager von Swisspower herrschte ein entspanntes Vorbereiten vor dem Rennen der Herren am frühen Nachmittag. Unter den mittlerweile obligatorischen Dugast-Reifen waren auch andere Schätzchen vertreten, wie zum Beispiel ein Ritchey mit gefedertem Softride-Sitzdom aus längst vergangenen Zeiten. Damals war Thomas Frischknecht mit Ritchey Rahmen unterwegs und lange ein Verfechter der gefederten Vorbauten, die sich niemals durchsetzen konnten.
In den Fahrer/innenlager der anderen Fahrer ging es mancherorts derweil etwas hektisch zu. Hier und da wurde das Material noch einigen Einstellarbeiten unterzogen und stellenweise passende Laufräder montiert. Karl Platts Bulls, Manuel Fumics Canyon bei einem kurzen Check vor dem Rennen. Das Rocky Mountain Vertex der Grand Dame des Cross Countrys Alison Sydor. Impressionen aus der Verpflegungszone…
Die Siegerin Irina Kalentieva. Swisspower-Fahrer Jürg Graf (Platz 18) bei einem kurzen Stop während der Trainingsrunden. Lado Fumic auf dem Weg zur dritten Runde, er beendete das Rennen auf Platz 33. Nochmals der Start des Frauenrennens…
Christoph Sauers (Platz 2) Specialized mit den typischen Aluminiumbremsscheiben – Julien Absalon mit seinem Orbea AlmaCarbon, übrigens einer der wenigen, der eine RockShox SID in der Wolrdcup Version fährt. An den meisten Bikes ist die Teamversion montiert.
Dugast Reifen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, während Karl Platt beim Einsatz in Offenburg anstatt auf die Prototypen des neusten Schwalbe Reifens Rocket Ron, auf den bewährten Racing Ralph setzte.
Und überhaupt, Schwalbes Racing Ralph war einer der beliebtesten Reifen in Offenburg.

Gegen Nachmittag füllte sich die Strecke immer mehr mit Zuschauer – rund 17.000 waren es insgesamt. Durch die äusserst zuschauerfreundliche Streckenführung kam an den vielen Schlüsselstellen richtig gute Stimmung auf.
Neben RockShox´ SID setzen viele Fahrer auf Gabeln aus dem Hause Magura. Gefolgt von Fox Modellen, wie hier am Litespeed des Kanadischen Meisters Geoff Kabush (Platz 19), welcher seinen eigenen “Style” aufweist und so auch in dem Pulk von über 200 Fahrer auffällt…
Der spätere Sieger des Rennens in Offenburg – Julien Absalon. Er und seine Teamkollegen waren mit den neuen Fulcrum Kohlefaser-Laufräder auf der Strecke unterwegs. Teilweise mit Reifen-Prototypen von Hutchinson.
Worldcup in Offenburg – Part I
April 27, 2008 by Michael
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Erste Fotos vom UCI MTB Worldcup aus Offenburg, wo wir uns das Material der weltbesten Profi-Mountainbiker/innen im Worldcup-Zirkus einmal genauer angeschaut haben.

An einem der Ersatzräder der Siegerin des heutigen Damenrennens – Weltmeisterin Irina Kalentieva – ist eine FRM CU2 Integralkurbel montiert, wie sie auch gerne im Swisspower-Team um Nino Schurter und Thomas Frischknecht eingesetzt wird.
Sabine Spitz´ Ghost ist mir einer ganzen Reihe an Leichtbau-Parts bestückt. Neben den schon vorgestellten Laufräder von Tune, kommen auch Kohlefaserkurbeln von THM, oder NoTubes Alubremscheiben an Vorder- und Hinterrad zum Einsatz.
Dass man es damit auch gehörig krachen lassen kann, beweist ihr sechster PLatz auf der technisch äusserst schwierigen Strecke.
Das sind die ersten Eindrücke. Weitere Fotos von Material, Fahrer/innen und Strecke gibt es ab Montag in einer kurzen Sonderserie zum Thema Worldcup.
Zipp 2009 – neue Rennradlenker
April 23, 2008 by Michael
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Zipp präsentiert drei neue Rennradlenker. Die SL, SLC2 und Contour SL mit hervorragenden Ergebnissen im EFBe Prüflabor.
SL – Super Light. Super Stiff. Der neue SL Lenker erreicht dabei den EFBe Top Performance Racing Standard. Gewicht: 165 Gramm. Drops: EB (ergo bend) (90 reach, 150 drop); TB (traditional bend) (87.5 reach, 130 drop), SS (short shallow) (84.5 reach, 128 drop).
Sram 2009 – RockShox Reba
April 23, 2008 by Michael
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Neben den neuen Produkten im Rennradsektor hat Sram auch das Produktportfolio im Mountainbike Bereich optmiert. Neu bei RockShox ist die überarbeitete Reba.
Magura Marta SL Magnesium
April 19, 2008 by Michael
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Nun ist die Katze aus dem Sack. Magura präsentiert im Rahmen des Sea-Otter Festivals in Kalifornien die neue Marta SL Magnesium Scheibenbremse.
Sram Modelljahr 2009
April 18, 2008 by Michael
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Während Shimano kräftig unter vorgehaltener Hand werkelt, hat SRAM seine Roadpalette für das kommende Modelljahr bereits der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Fumic Brüder und der Leichtbau
April 17, 2008 by Fraunz
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Die meisten Leser werden die schnellsten Brüder der Mountainbike-Radszene kennen. Lado und Manuel Fumic fahren beide mit Leichtbauparts bestückte Räder und haben ihre Erfahrungen damit gemacht. Dominik Mikolay, Mitarbeiter und Mechaniker der Beiden hat uns, stellvertretend zu einigen Fragen, Rede und Antwort gestanden.
Hallo Dominik, dürft ihr an allen Teilen tunen, sprich basteln oder werdet ihr diesbezüglich von den Hersteller eingeschränkt?
Ein Beispiel wäre Magura bei der Scheibenwahl oder das Tuning der Gabel.
Wir versuchen immer, in enger Zusammenarbeit mit dem Hersteller, Produkte zu optimieren und zu verbessern. Im Fall Magura kommt für uns keine andere Scheibe in Frage als das Original. In Sachen Gabel Tuning wird es in nächster Zeit ein neues Produkt geben, bei dem wir unsere Erfahrungen in Sachen Leichtbau und Design mit einbringen konnten. Teile wie Sattelstütze o.ä. tunen ist kein Problem.
Wird je nach Stellenwert des Renn-Events ein größeres oder kleineres Risiko eingegangen?
Das ist relativ. Wir fahren eigentlich immer das selbe Material. Bei Worldcup-Rennen achten wir schon eher mal auf das letzte bisschen Gewicht. Hier könnte man schon von mehr Risiko sprechen.
Haben sich speziell nach Olympia 2004 (Sattelbruch) die Prioritäten geändert?
Dieser Sattelbruch war auch so ein Ding, leider vor meiner Zeit. Ich weiß nicht, ob Du weißt um welches Modell es sich hier gehandelt hat. Nur so viel, die Konstruktion des Sattels war nicht der Renner!! Die Priorität ist eindeutig, lieber ein wenig schwerer dafür sicher. Es macht einfach wenig Sinn, quer durchs Land zu fahren um Rennen zu bestreiten und dann geht was kaputt! Macht kein Sinn.

Olympia 2004 war es ein Modell von Ax-Lightness, das den Belastungen nachgab. Mittlerweile fahrt ihr ja Becker-Carbon Sättel. Auch mit diesen hattet ihr ja bereits Defekte (Nasenbruch), ist das Risiko hoch oder noch kalkulierbar?
Die Becker Sättel brechen eigentlich nur bei Stürzen und dann bei solchen, bei denen andere Sättel meist auch brechen (z.B. die Strebe beim SLR) Dieser Sattelnasenbruch war 2005 in Madrid beim Worldcup und ist schon lange her. Die Becker Carbon Sättel haben sich seitdem in Sachen Verarbeitung und Haltbarkeit um Welten verbessert und sind den anderen Kohlefaser-Sattel Herstellern um einiges voraus. Auch da achten wir darauf, welche Produkte wir fahren und in unser Teammaterial mit aufnehmen. Man muss immer ein gesundes Maß an Risiko, Leichtbau und Sicherheit finden. Ins Ziel fahren ist immer besser als schieben.
Haben die Jungs im großen und ganzen mehr positive Erfahrungen mit Leichtbau?
Da wir Leichtbau nicht ausreizen, sondern wie schon beschrieben immer ein gutes Maß zu finden versuchen, gab es hier noch nicht all zu viel Probleme. Mal ein Sattel, mal eine Alu-Schraube, Kleinigkeiten
Kennen die Lado und Manuel Light-Bikes.de?
Ist bei all unseren Rechnern in der Schnellstartleiste, kein Witz. Eure Seite dient uns, vor allem mir immer dazu, den Markt ein wenig zu beobachten. Vor allem aber auch um Ideen und Anregungen zu holen.
Was haltet ihr von unserer Selfmade-Rubrik?
Voll Geil!!! Wirklich viele super Tüftler und Bastler dabei.
Wenn die Jungs wählen könnten, für was würden sie sich
entscheiden? Eine Gabel mit Zug- Druckstufe, Lockout oder Lenker Lockout?
Genau in der Reihenfolge. Die Zug- Druckstufe reicht als Einstellmöglichkeit aus. Lockout am Lenker ist das Einfachste. Mann muss sich da einfach keine Gedanken über irgend welche Einstellungen machen die dann sowieso nicht wirklich funktionieren.
Reifen breit oder schmal?
Die Lieblingsreifen sind die Michelin XCR A/T mit 2.0″ Breite und der Michelin Mountain Dry2 in 2.125″. Lieber etwas breiter und dafür mehr Komfort. Sie bieten auch mehr Reserven im Grip und gegen Pannen.
Tubeless, normale Reifen oder normale Reifen mit Kit?
Wir nutzen eigentlich nur Latexschläuche. Wir hatten damit im letzten Jahr nicht eine Panne und von der Handhabung einfach easy! Hier machen wir auch keine Leichtbauexperimente. Thema Schlauchreifen auf TL Felge mit Milch. Es bringt Fahrtechnisch null, die Reifen sind dafür nicht konstruiert, man braucht mehr Luft damit weniger Komfort, und es ist ein wahnsinniger Aufwand. Klar könnte man da einiges an Gewicht sparen, aber zu welchem Preis…
Disc oder V-Brake?
Disc!
Tauscht ihr die Alu-Schrauben an der Disc regelmäßig?
Wir haben nur am Bremssattel Alu-Schrauben. Bis eine M6 Schraube in die Knie geht, das dauert!! Wir haben aber keinen Zyklus in dem wir Schrauben wechseln.
Habt ihr selektierte Rahmen zur Auswahl?
Ich hoffe ich versteh das richtig, unsere Rahmen sind mit den Serienrahmen identisch! Wir nehmen die Rahmen die kommen. Wenn wir leichtere wollen, dann lassen wir mal den schwarzen Lack weg und lassen die Rahmen dann nur mit Klarlack lackieren. Mehr Aufwand treiben wir hier jedoch nicht.
Bekommt ihr euer Material gestellt?
Ja, komplett.
Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg in der Rennsaison!

Trainingsrad von Manuel Fumic
KCNC im großen Light-Bikes Test
April 15, 2008 by Fraunz
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Eine stattliche Anzahl von Mountainbike und Rennradparts des Herstellers KCNC erreichten uns von Importeur Frank Bäseke, dem geschäftsführenden Gesellschafter der Firma Pitwalk. In den folgenden Monaten werden wir für euch einige Komponenten der taiwanesischen Leichtbauschmiede unter die Lupe nehmen. Von Kurbeln, Bremsen, über Sattelstützen, Kassetten, Schaltungsrädchen, bis hin zu Schnellspanner und Barends. weiter…
1120 Gramm Disc Laufradsatz
April 11, 2008 by Michael
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Schon seit einigen Jahren fährt die ehemalige Mountainbikeweltmeisterin und amtierende Europameisterin im Cross Country und MTB-Marathon Sabine Spitz leichte Laufräder im Rennbetrieb. Sponsor Tune – um den Tüfftler Uli Fahl – hat mal wieder in die Trickkiste gegriffen und einen neuen Rekord-Laufradsatz für Sabine zusammengestellt.

Zu Besuch bei Canyon
April 9, 2008 by Fraunz
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Viele Besucher waren bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen zum Canyon Opening-Day erschienen und flanierten durch das neue Canyon.Home. Freundlich von International Sales Manager Theo Sandu in Empfang genommen, galt es als erste Station der Führung das Lager in Augenschein zu nehmen.
Das Warenlager ist konventionell in einer Art U-Form aufgeteilt und auf mehreren Stockwerken verteilt, mit einem klassischen Warenein- und Ausgang. Zur Zeit wird in drei Montagereihen gearbeitet. Zwei Reihen für die Standard Modelle und eine für Modelle, bei denen Variationen möglich sind. Zwei gesonderte Montageplätze sind für Prototyp- und Testbike-Aufbauten vorgesehen. Zu Beginn empfangen die Mitarbeiter ihre Kommissionsblätter und legen die Parts plus Rahmen in einen Wagen, um sie dann zur ersten Station zu fahren. Züge bzw. Ummantelungen werden mit einem zur Kappsäge umgebauten Winkelschleifer gekürzt. Sattelstützen (z.B. Kistenweise Thomson) werden in Lehren auf den jeweiligen Rahmenwinkel eingestellt und mit den Sätteln mittels Drehmoment-Druckluftschraubern verbunden. Es folgt nun Part für Part. Jeder Laufradsatz wird auf seine Speichenspannung und Zentrierung kontrolliert. Herr Sandu bemerkte, dass einzig DTSwiss Modelle in der Regel nicht nachzentriert werden muss. Am Ende der Montage steht eine Probefahrt und das Rad ist fertig für den Versand oder zur Abholung direkt vor Ort.
Das neue Gebäude soll Emotionen erzeugen und vermitteln. Vor allem soll der Käufer etwas “Greifbares” vermittelt bekommen und nicht nur in einem Katalog oder auf einer Webseite blättern. Ebenfalls kann man sich im neuen Canyon-Center zur Größenberatung und Konfiguration des Rades einfinden und die Bestellung vor Ort aufgeben. Nach ein paar Wochen steht das Rad zur Abholung bereit, oder wird nach Hause versandt.
Ein nicht unerheblicher Teil der Halle steht für Räder zur Abholung bereit. Beim Besuch waren es ca. 300 Räder, die auf ihre Besitzer warteten. Die komplette Produktpalette, von Rennrädern mit Shimano 105er und Mountainbikes mit Shimano Deore bis Campagnolo oder Lightweight und DT Swiss, war vertreten. Übrigens verkaufen sich Räder im Bereich von 1700-2000 Euro derzeit am besten. Das Hochpreissegment ist aber stetig gefragter.
Nach der Montage ging es ins “Herz” der Canyon GmbH – im ersten Stock befinden sich die Büroräume und die komplette Verwaltung. Die Räumlichkeiten sind sehr modern gestaltet, klare Linien und Farben, die sich im Design der Räder, Homepage und der Kataloge wiederfinden, bestimmen das Interieur. Momentan riecht es noch etwas nach Estrich und Beton, da das Gebäude erst vor drei Wochen bezogen wurde. Designer-Möbel, sowie intelligent integrierte Präsentationsgeräte etc. befinden sich in fast allen Räumen. Jedes Büro hat einen Zugang zur Dachterrasse, die zum spontanen Brainstorming an der frischen Luft einlädt. Einkauf, Marketing, Buchhaltung, Verwaltung, Konstruktion und Verkauf, integrieren sich in das Gebäude. Kurze Informationswege sind so garantiert, denn zuvor war Canyon auf drei Örtlichkeiten aufgeteilt. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und ließen hier auf ein angenehmes Betriebsklima schließen. Beieindruckend war ein eher unscheinbarer Raum, der sogenannte Medienraum. Hier werden alle Zeitungen, die weltweit erscheinen und einen Canyon-Biketest beinhalten, sowie zwei große Regale mit Ordnern voller Patentanmeldungen archiviert.

Nach der Führung durch den Lager- und Verwaltungskomplex verabschiedete uns Theo Sandu in das Canyon.Home. Am Eingang wird man von Mitarbeitern am Empfangsschalter freundlich begrüßt und informiert. Als erstes fallen die Eurobike-Prototypen der Vergangenen Jahre ins Auge. Das Project 3.5 (ehemalig 3.7), Projekt 6.8 mit Scheibenbremsen, Project 0.05 Zeitfahrmaschine, sowie das neue vollgefederte Rennrad Project 0.01 , zeigen was möglich ist.

Project 3.5
Viele Eigenbauten und der Griff zu besonders leichten Komponenten, drücken das Gewicht auf 3,5kg. In den Detailsaufnahmen ist die Verbindung Sattelrohr zu Satteldecke, ein stark bearbeitetes Schaltwerk und Eigenbau Schalt-Bremshebelkombination von Christian Smolik zu sehen.

Project 6.8
Dieses Projekt hatte ein Rennrad, passend zur 6,8kg Marke der UCI zum Ziel. Das System ist Vollhydraulisch. Basis sind die ersten Magura Louise Bremssättel. Vorne als Doppelscheibe, den Torsionskräften entsprechend asymmetrisch montiert, hinten konventionell. Die Schalt und Bremshebel sind eine weitere gelungene Eigenkonstruktion.

Project 0.01
Die Basis ist der F10 Rahmen, der so modifiziert wurde, dass er 10mm Federung bereit hält. Am Sattelrohr befindet sich ein Hebel zur Blockierung. An der Front erfolgte ebenfalls ein Umbau, deren Federweg durch einen Drehknopf am Vorbau blockiert werden kann.

Project 0.02
Das Zeitfahrrad ist nicht UCI-konform, es zeigt jedoch was technisch möglich ist. Ein verkleideter Umwerfer, aerodynamisch optimiertes Schaltwerk, Sattelrohr ohne sichtbare Klemmung und in den Lenker eingelassene 0,6L Trinkblase, sind die technischen Alleinstellungsmerkmale.
Von den ersten Konstruktionen sichtlich beeindruckt, geht es ums Eck wo einen ein F10 und Ultimate im Schnitt ihren Aufbau Preis geben. Die Rahmen sehen sehr sauber gearbeitet aus. Die besonders gute Verarbeitung des F10 Ausstellungsstückes im Inneren des Rahmens, soll in der Serienproduktion ebenfalls Standard sein. Der Rahmen soll, durch seine Konstruktion, einen theoretischen “Federweg” von 8mm ermöglichen.

Hier sieht man sehr schön wie dünnwandig die Alu- aber auch die Kohlefaserrohre sind. Beim F10 Rahmen wird der vordere Teil als Monocoque und der hintere Teil in Tube to Tube Verbindung hergestellt.

Canyon lässt alle Rahmen beim gleichen Hersteller fertigen, genaueres wollte man natürlich nicht verraten. Es werden regelmäßige Audits vor Ort gemacht, bei denen man sich wiederholt von der Ordnung und Sauberkeit überzeugt. Geht man nun weiter in das Innere des Centers, erwarten einen in die Wände eingelassene Flachbildschirme, die Einblicke in die Fertigung, Simulationen, und Ähnliches bieten. Die Topmodelle stehen auf Podesten und sind ansprechend präsentiert. An Online-Terminals, können Räder konfiguriert und Vergleiche mit Fremdherstellern herangezogen und diskutiert werden.
Der Kunde kann hier alle Basics zum Ausüben seiner Sportart erwerben. Bekleidung und Zubehör ist vorhanden, doch strebt man es nicht an auf diese Weise sich am Markt zu positionieren. Das heißt Verschleißteile und umfangreiches Zubehör bleiben außen vor.
An der schicken Kaffee-Bar kann man seine Wahl überdenken oder den Neuerwerb begießen. Alles sehr chic und gemütlich.
Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals für die Einladung und Führung bedanken und hoffen, dass wir euch die Firma Canyon etwas näher bringen konnten.
Thomas Kalisch – Spin Intro – Update
April 7, 2008 by Michael
Abgelegt unter Aktuelle News, Light - Bikes
Letzten Mai stellten wir im Rahmen unserer Light-Bikes Serie das Rad von Thomas Kalisch vor. Seitdem hat Thomas weiter im Detail optimiert – ein neuer Laufradsatz mit LEW Felgen und der erste Serien-Kohlefaservorbau von Nordischer Rahmenbau, lauten die wichtigsten Änderungen. Auch der Einsatz eines leichten M2Racer Sattels, welcher auf einer Schmolke TLO Stütze thront, treiben das Gewicht nun auf gerade einmal 4600 Gramm.
Inside Rewel – Ein Portrait
April 3, 2008 by Blackybub
Abgelegt unter Mountainbike

Heute wollen wir Euch einmal einen kleinen Einblick in die Firma Rewel geben.
Natürlich kann man sich den Rahmen auch zusenden lassen, aber wenn man schon mal in der Nähe ist, sollte man die Gelegenheit nutzen um einen Blick in die Werkstatt zu werfen. Für einen umfassenden Bericht habe ich diese Pflicht gern erfüllt. weiter…
Campagnolo Record 2009
April 2, 2008 by Michael
Abgelegt unter Aktuelle News, Light - Tech
Während Shimano seine neue DuraAce Gruppe schon im Februar seinen Händlern in einer Serienversion offenbart hat, scheint Campagnolo noch ein wenig mit der Form zu experimentieren. Folgende Fotos der elektronischen Record wurden beim E3 Prijs Harelbeke Rennen in Belgien gemacht:

Neben der nun definitiv erscheinenden elektronischen Dura Ace 7970, scheint auch Campagnolo die Hoffnung, das System irgendwann serienreif auf den Markt bringen zu können, noch nicht verloren zu haben.
Photos ©: frederic david










































































































