AX-Lightness Alpha – Rennradrahmen mit 580 Gramm!

20. April 2010 von Michael Maage  
Kategrorie: Aktuelle News, Light - Parts

AX-Lightness entwickelt sich zum Leichtbau-Vollsortimenter. Nach Gabel, Lenk- und Sitzzone und den derzeit leichtesten Felgen für Rennrad und Mountainbike hört man aus Creußen von der Entwicklung eines eigenen Rahmens mit dem passenden Namen AX-Lightness ALPHA.

AX-Lightness Alpha - komplettrad ww HG2

Eckpunkte: Extreme 580 Gramm in Größe S, Kostenpunkt 3900 Euro, bzw. 4600 Euro als Rahmenset inkl. Gabel und Steuersatz. Viel mehr Informationen gibt es derzeit noch nicht. AX-Lightness hält sich verständlich noch etwas bedeckt. Nachfolgend einige Andeutung von Nils Wiedemann (AX-Lightness):

Um da zumindest mal soweit vorweg zu nehmen (damit nicht andersorts wieder wild gemutmaßt wird):
Es wird zwar ein sehr leichter Rahmen, dennoch geht es ja auch hier – wie unser lieber Quarkwade woanders schon so treffend sagte – um die Einhaltung industrieller Standards. Der Hauptfokus lag eindeutig darauf einen sich gut fahrenden Rahmen nach aktuellem Stand der Technik auf die Beine zu stellen, nicht einfach nur etwas leichtes aus dem Ärmel zu schütteln. Dazu gehören dann u.A. natürlich auch produktspezifische Belastungstests als auch unproblematische Steifigkeitswerte (sowie Geometrie, Komfort etc pp). Ist also mMn eine wirklich seriöse Herangehensweise. Ich möchte da auch noch gar nicht den Mund zu voll nehmen, die Zahlen sprechen da bekanntlich ja eine eigene Sprache. Natürlich darf man sich darin auch nicht zu arg verrennen, da man in der Tat Rahmen bauen kann, die eben nur bei solchen Tests glänzen, bzw. man allgemein ein ganz nüchtern auch mal die Relevanz bzw. Aussagekraft selbiger Test kritisch hinterfragen muss. Dennoch haben die ersten Testergebnisse hier eine eindeutige Tendenz aufgezeigt – und ich mein da nicht mal nur relative Werte (bezogen auf das Gewicht) sondern durchaus absolute Größen (sprich bspweise die Steifigkeit in Nm/Grad (Lenkkopf) bzw. N/mm (Tretlager)).

Wir planen hier dann in Kürze zu jeder erhältlichen Rahmengröße sowohl Gewichte als auch Steifigkeitswerte zu veröffentlichen. Warum wird sich dann noch zeigen..

Photo: AX-Lightness

Dyna-Sys: Shimano’s neue 10-fach MTB-Schaltungen

16. April 2010 von Michael  
Kategrorie: Aktuelle News, Light - Parts

Shimano zieht nach. Die Schaltgruppen XT und SLX bekommen je ein zehntes Ritzel verpasst. Dyna-Sys heißt das neue Zauberwort und bedeutet Dynamik und Systemintegration. Dyna-Sys soll zu weicheren und präziseren Schaltvorgängen führen.

XTgroup DynaSys

Die neue XT wird mit einer 42-32-24 Zähne Kurbelgarnitur ausgestattet. Hier sieht man den direkten Unterschied zu Sram. Während die Amerikaner ganz auf 2×10 setzen, belassen es die Japaner bei einer Überarbeitung der 3fach Konfiguration an der Front. Mehr tut sich am Heck: Die CS-M771-10 Kassette mit zehntem Ritzel wird es in den Abstufungen 11-34 und 11-36 geben.

DynaSys efficiency

DynaSysdetailRD

RD M773 SGS

SL M770 10 R 01

FC M770

Schaltwerk und Umwerfer wurden ebenfalls neu aufgelegt. Abgerundet wird das 10fach-Paket mit der CN-HG94 Kette, die übrigens nicht mit Shimanos 10fach Rennradkomponenten kompatibel und neu -laufrichtungsgebunden ist. Ebenso im neuen Kleid: die SLX-Gruppe. Beide Schaltgruppen sind als Ergänzung gedacht. Sprich, die aktuellen 9-fach Gruppen werden weiterhin verfügbar sein. Abgerundet wird mit einer gruppenunabhängigen Kurbelgarnitur FC-M552.

SLXgroup DynaSys

Übersicht der neuen Dyna-Sys Gruppen:

SHIMANO DEORE XT (3 X 10)

FC-M770-10 HOLLOWTECH II crankset
42-32-24T
Steel/carbon composite middle chain ring for great durability

RD-M773-SGS/RD-M773-GS SHADOW rear derailleur
Total capacity 43T (SGS), 35T (GS)
Pulleys with sealed bearings

FD-M770-10 Top Swing Front Derailleur
FD-M770-10E Top Swing Front Derailleur (BB Mount)
FD-M771-10 Down Swing Front Derailleur
FD-M771-10D Direct Mount Front Derailleur

SL-M770-10/R
Two Way Release, Multi Release
Removable Optical Gear Display

CS-M771-10 Cassette Sprockets
11-36T / 11-34T
Two spiders with 3 sprockets each
Alloy lock ring

CN-HG94 HG-X 10-speed chain
Directional chain for optimized shifting performance
Right side optimized for perfect front shifting at the chain rings
Left side optimized for perfect rear shifting at the sprockets
Excellent mud shedding thanks to the special outer link plate design
Zinc-alloy plated
Not compatible with 10-speed road chains!

SHIMANO SLX (3 X 10)

FC-M660-10 HOLLOWTECH II crankset
42-32-24T
Steel/glassfibre composite middle chain ring for great durability

RD-M663-SGS Shadow rear derailleur
Total capacity 43T

FD-M660-10 Top Swing Front Derailleur
FD-M660-10E Top Swing Front Derailleur (BB Mount)
FD-M661-10 Down Swing Front Derailleur
FD-M661-10D Direct Mount Front Derailleur

SL-M660-10/R RAPIDFIRE PLUS shifter
Two Way Release, Multi Release
Removable Optical Gear Display

CS-HG81-10 Cassette Sprockets
11-36T / 11-34T
Two spiders with 3 sprockets each

CN-HG74 HG-X 10-speed chain
Directional chain for optimized shifting performance
Right side optimized for perfect front shifting at the chain rings
Left side optimized for perfect rear shifting at the sprockets
Excellent mud shedding thanks to the special outer link plate design
Grey
Not compatible with 10-speed road chains!

SHIMANO NON-SERIES (3 X 10)

FC-M552 2-piece crankset
42-32-24T
Steel/glassfibre composite middle chain ring for great durability
Available in silver or black

Weitere Informationen gibt es auf der eigenen Dyna-Sys Webseite.

Quelle: PM Shimano

Crankbrothers präsentiert neue Eggbeater

16. April 2010 von Michael Maage  
Kategrorie: Aktuelle News, Light - Parts

Viele Mountainbiker schwören auf die kleinen Schneebesen. Nun hat Hersteller Crankbrothers die kleinen Eggbeater überarbeitet.

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Topmodell und Nachfolger des 4Ti ist das Eggbeater 11 Pedal mit Titanachse, -Body und -Flügel. Die Feder wird wie beim Vorgänger aus Edelstahl gefertigt. Neu sind die Nadellager, welche die Gleitlager des alten Pedals ersetzen, auch dadurch ist das Gewicht gegenüber dem 4Ti um 7 Gramm auf 174 Gramm gestiegen. Der Auslösewinkel liegt zwischen 15° und 20°. Bei einem maximal zugelassenen Fahrergewicht von 90 Kilogramm gewährt Crankbrothers 5 Jahre Garantie. Kostenpunkt: heftige 425 Euro! Die abgespeckten Ti Pedale Eggbeater TwinTi und Ti sind komplett aus dem Programm gestrichen worden. Neben dem leichten 11er gibt es nun drei weitere Pedale mit der Bezeichung Eggbeater 3, 2 und 1. Das Gewicht liegt hier zwischen 256 und 278 Gramm. Alles mit Stahlachse und teilweisen Edelstahl-Parts. Die Preise bewegen sich hier zwischen 60 Euro für das Eggbeater 1 Pedal bis zu 120 Euro für die 3er Version.

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Weitere Informationen, auch zu den neuen Candy-Pedalen gibt es auf der Webseite von Crankbrothers.

Photos: crankbrothers

Specialized Tarmac SL3 – Mario Hartmann

12. April 2010 von Michael Maage  
Kategrorie: Aktuelle News, Light - Bikes

Zum Start in die neue Woche gibt es heute mal wieder ein LeserBike. Diesmal das Bike von Mario Hartmann, der mit seinem schwarzen Specialized nicht nur einen technischen, sondern auch einen optischen Genuss zusammengestellt hat.

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Das Herzstück des Aufbaus – der Specialized Tarmac SL3 Rahmen – belastet die Waage mit rund 900 Gramm.

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Ziel war die 6000-Gramm Grenze nach unten zu durchbrechen – ohne dabei ganz auf Extremteile zu setzen und Kompromisse in Sachen Stabilität eingehen zu müssen.

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Zur Kraftübertragung aufs Lightweight-Hinterrad übernimmt eine Cannondale Hollowgram SL Kurbeleinheit einen Großteil der Arbeit. Unserer Meinung nach einer der schönsten Kurbeln auf dem vielfältigen Markt – trotz mittlerweile “exotischem” Aluminium. Und mit 595 Gramm in 39/53 auch noch angenehm leicht.

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Ebenso brauchen sich die weiteren Anbauteile nicht zu verstecken: Die Sram 1090R Kette wird von Daniel Bibers Umwerfer an der Front und von einem getunten Sram RED Schaltwerk (118 Gramm) auf dem Sram Ritzelblock gewechselt. Verzögert wird mit Negative G – GSL Bremsen von Ciamillo.

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Mario selbst zu seinem Aufbau:

Als ich 2009 die ersten Bilder des SL3 in mattschwarz gesehen hatte, hat es mir nicht sonderlich gut gefallen. Der Aufbau von Specialized mit der roten Kette, rote Zipp Labels usw. war mir einfach etwas zu viel des Guten. Generell war meine Meinung über das Tarmac Design immer sehr zwiespältig.

Ich begann erst wieder mich für das SL3 zu interessieren, als ich das Saxo Bank SL2 von Martin Bosch gesehen hatte. Das gefiel mir in vielerlei Hinsicht sehr gut. Da fing ich an die Sache mit dem Tarmac noch einmal zu überdenken und in mir wuchs der Plan von einem mattschwarzen SL3. Ein weiterer Wunsch war SUB6 ohne Einbußen an die Stabilität. Ich gehöre schließlich meist zur Ü85Kg Klasse, und bin somit für die richtig leichten Teile zu schwer.
So begann es also irgendwann im November 2009 mit der Bestellung des Rahmens. Das war dann auch gleich nicht so trivial wie ich dachte. Das SL3 gibt es mit BB30 Innenlager nur als Modul-Frameset oder Komplettrad. Mattschwarz wie ich es wollte, aber nur in den USA und als Frameset nur in der Team-Geo. Nach langem hin und her hat mir mein Händler dann doch zugesagt den Rahmen aus den USA zu besorgen. Ursprünglich wollte ich auch die roten Streifen auf dem Rahmen entfernen, dazu ist es aber bis heute noch nicht gekommen – mir gefällt es auch im Moment so wie es ist ganz gut.

Beim Antrieb konnte ich dann dank BB30 nun auch endlich meine Wunschkurbel von Cannondale verbauen. Auch wenn einige Radfreunde die Cannondale Kurbel an einem Specialized Rad unpassend finden, finde ich das gerade die Kurbel dem Rad viel Individualität und Würze gibt. Von den SRAM Red STI’s musste die Farbe weichen und am Schaltwerk kam ein neuer und leichter Carbonkäfig der Carbonschmiede (Coparni) zum Einsatz. Auch beim Umwerfer hatte ich schon lange einen Favoriten, den Tiso mit BIBER Radsporttechnik Tuning – leicht und vor allem auch nahezu komplett schwarz. Die Laufräder standen auch schon fest, da ich von meinem alten Giant einen Satz quasi neuer Lightweight Standard hatte. Die Wahl der Bremsen viel weniger leicht. Sie sollten natürlich auch in jedem Fall schwarz sein. So überlegte ich zwischen KCNC und der Zero Gravity. Die Gravity‘s in der Zero GSL Version haben dann trotz schmerzhaftem Mehrpreis das Rennen gemacht.
Bei Sattelstütze und Vorbau habe ich mich rein der Optik wegen für Deda Teile entschieden. Daher bin ich auch am Ende noch sehr kurzfristig auf Oversize umgestiegen. Der OS Lenker von Schmolke machte das Rad dann komplett. Hier und da wurden noch ein paar Schrauben schwarz eloxiert und an die Lightweight kamen eigens erstellte Labels dran. Das war es eigentlich im Schnelldurchgang. Stellenweiße hatte es den Anschein als würde es ein rein deutsch/amerikanisches Rad werden. Am Ende ist auch noch eine Brise Italien dazu gekommen.

Gewicht wie hier zu sehen liegt bei 5,58kg.
Wer möchte findet auf meiner Seite www.cyclenoid.com noch weitere Infos.

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Die Teileliste:

Umwerfer: Tiso Umwerfer / BIBER Tuned 58,0g
Schaltwerk: SRAM Red Schaltwerk / Coparni / XXLight 118,0g
STI’s: SRAM Red Schaltgriffe / BTP 268,0g
Sattelstütze: Deda Superzero Titan Schrauben 188,0g
Sattelklemme: MCFK 7,0g
Lenker: Schmolke SL 44 OS 176,0g
Lenkerband: Deda Lenkerband ~ 40,0g
Vorbau: Deda Zero 100 / 110mm ti 119,0g
Aheadkappe: Selfmade + Schmolke Carbonschraube 4,0g
Züge: Diverse ~ 130,0g
Bremse: Zero NG -GSL Bremse (141g Bremskörper, 30g Bremsschuhe) 171,0g
Bremsbeläge: Corima Cork 9g 9,0g
Laufräder: Lightweight Standard III 16/20 1114,0g
Rahmen: Specialized SL3 – Rahmen 56 Team Geo / BB30 904,0g
Gabel: Specialized SL3 – Gabel (375g mit ungekürztem Schaft) 332,0g
Steuersatz: Specialized SL3 – Steuersatz 67,0g
BB30 Lagerschale/Fett ~32,0g
Kette: SRAM 1090R Kette (108 Glieder) 245,0g
Kurbel: Cannondale Hollogram SL 175mm/53-39 595,0g
Reifen: Tufo S3 Lite 416,0g
Kleber/Schlauch: Tufo Extreme (vorne 37g, hinten 36g) 73,0g
Sattel: Tune Speedneedle Marathon 98,0g
Schnellspanner: Tune DC14 33,0g
Kassette: SRAM 1090 11-26 167,0g
Expander: Extralite Expander 9,0g
Pedale: Speedplay Zero 208,0g
Flaschenhalter: AX Nasdorowje 17,0g
Gesamt: 5,58kg

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Über 100 weitere Fotos zu Marios Speci-Aufbau gibt es auf seiner Flickr-Seite.

SRAM Zehnfach-Antriebe…

8. April 2010 von Michael Maage  
Kategrorie: Aktuelle News

Nur noch gut eine Woche, dann wird SRAM im Rahmen des Sea Otter Festivals in Montery, Kalifornien (15-18.04.2010) die neuen 10fach-Antriebe vorstellen. Nach der kürzlich veröffentlichten SRAM X7 und des aktuellen Topmodells XX wartet die Fachwelt gespannt auf die neuen X9 und X0-Gruppen. Folglich werden diese Schaltungen ebenso mit einem zusätzlichen Ritzel am Heck daherkommen.

2x10

Und danach geht es Schlag auf Schlag. Nur einen Tag später, also am 16. April endet das von Shimano verhängte Presse-Embargo zur neuen Shimano XT und SLX-Linie. Freunde der XTR-Gruppe müssen sich allerdings noch bis zum 28. Juni gedulden. Erst dann endet das verhängte Presse-Embargo für das neue Flagschiff der Japaner. Nachdem SRAM in Sachen 10fach vorgelegt haben, wird Shimano sicherlich schlagfertig kontern. Es wird also ein interessanter Frühling…