Cannondale Flash 29er – 6,73 Kilogramm

März 13, 2012 by  
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Wieder einmal hat Sebastian Roth die Winterzeit genutzt um Hand an einen Cannondale-Aufbau zu legen. Diesmal stand ein Flash 29er in seinem Fokus, den er mit Tune und AX-Teilen komplettiert hat. Ergebnis ist ein knapp sieben Kilogramm leichter 29er.

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Aber lassen wir ihn selbst zu Wort kommen:

Nach dem Motto – Alle Jahre wieder – habe ich auch diesen Winter wieder an einem schönen Cannondale Radel gebastelt.

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29er stehen ja gerade bei einer großen Fan-Gemeinde voll im Trend und das auch mit Recht. Doch die kleinen Schwächen wie z.B. schlechtere Beschleunigung wollte ich durch einen genialen Aufbau bei diesem Bike umgehen. Aus diesem Grund Lag der Fokus erst einmal auf dem Bau der Laufräder. Hier wollte ich einen LRS bauen der durch geringe Massenträgheit eine gute Beschleunigung ermöglicht, jedoch immer noch ausreichend Seitensteifigkeit besitzt und natürlich stabil und langlebig ist. Da ich zu diesem Zeitpunkt doch schon einiges an 29er Laufrädern eingespeicht hatte, war meine Wahl für die Felgen klar, er musste ein Satz Enve Tubular in 28 Loch her. Die Enve Felgen sind in diesem Bereich wirklich mit keinem Hersteller zu vergleichen, ein Top Produkt. Bei den Speichen sollten es die Superspoke von Sapim/Tune sein, da die rotierende Masse ja klein gehalten werden musste. Diese Paarung ergab dann gemeinsam mit den Tune Prince/Cannonball SL Naben einen Laufradsatz der die gewünschten Kriterien mit Bravur meistert. Da es bei den 29er Reifen im Tubular Sektor doch noch etwas dünn auf dem Markt aussieht wurde ich nach einer kleinen Recherche bei der Firma Tufo fündig. Hier war nämlich gerade der neue XC2 Reifen vom Band gelaufen, welcher genau meinen Wünschen ensprach.

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Beim Rahmen und der Gabel war natürlich klar dass wieder mal ein Flash mit Lefty wird. Da dieses Bike ja eine absolute Race-Bombe werde sollte musste ich bei der weiteren Wahl der Parts nicht lange suchen, eine komplette Sram XX Gruppe inkl. XX WC Bremse müsste meine Wünsche im Punkto Funktion und Gewicht erfüllen.

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Bei der Kurbel natürlich auch nur bewährtes; Cannondale SI Crank gepaart mit Tune Kettenblättern, leicht, steif & gut! Die noch benötigten Kohlefaserteile wie Lenker und Stütze stammen aus dem Hause von Stefan Schmolke. Stefan ist so viele Jahre am Markt und hat seine Produkte zu 100% im Griff. Der Sattel ist ein Tune Concorde welcher mir seit Jahren keine Probleme macht. Mein Po muss wohl perfekt das Gewicht auf die richtigen Stellen verteilen. Das Rad ist meiner Mainung nach wirklich sehr schön geworden und steht nun nach einige Tausend km immer noch wie eine eins da. Die Bilder wurden natürlich im Neuzustand gemacht.

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Die Teileliste:

Model: Cannondale Flash S.R. Edition

Component Component Description

Bar Grips: Titec Soft-Grip
Brakes Rear: Sram XX WC Edition 140mm
Brakes Front: Sram XX WC Edition 160mm
Cables / Housing: Nokon Slim Line 4mm Cannondale Green
Cassette: Sram XX 11/32 10-speed
Chain: Sram XX PC-1090R
Crankset: Cannondale Hollowgram SL with Ceramic Bearings (BB 30)
– Outer Ring: Tune 39Z XX Standard
– Middle Ring: Tune 26Z XX Standard
– Ring Bolts: Tune XX Standard Cannondale Green
Derailleur Front: Sram XX S3 Directmount
Derailleur Rear: Sram XX Medium
Fork: Cannondale Lefty Carbon SL 70mm with 88+ Teamtuning
Frame: Cannondale Flash 29er size M Team Decals
Handle Bar: Schmolke TLO 620mm
Headset: Cannondale SI Bearings
Pedals: Crank Brother 4 TI S.R. tuned
Quick Releases: Tune Skyline Titan MTB Cannondale Green
Seat Post: Schmolke TLO 27,2
Seat: Tune Concorde MTB
Seat Binder: Tune Würger 30,0mm Cannondale Green
Shifter: Sram XX 10-speed
Stem: AX Lightness MTB
Tire Front: Tufo XC2 plus 29er Tubular
Tire Rear: Tufo XC2 plus 29er Tubular
Wheel set (Front): Tune 29er Skyline Cannonball SL 28 Hole with Sapim Superspokes and Enve Carbon Rim
Wheel set (Rear): Tune 29er Skyline Prince 28 Hole with Sapim Superspokes and Enve Carbon Rim
Gewicht: 6729g

Cannondale Flash 29er Hi-MOD Carbon im Kurztest

Mai 30, 2011 by  
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Der 29er-Trend schlägt weiter hohe Wellen. Aber was ist dran an den großen Rädern? Unser Redakteur Marcus Kluth hatte die Gelegenheit ein Cannondale Flash 29er von Radsport Bomm für einige Tage über die Trails zu jagen.

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Das Bike wiegt ohne die von uns angebrachten Pedale und den Flaschenhalter 9,23Kg (Größe Large ). Die Ausstattung entspricht weitestgehend der Serienausstattung, ausser XTR Schalthebeln, Schaltwerk

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und der bereits vorgestellten XT Bremsanlage.

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Die übrige Ausstattung besteht aus Hügi / ZTR Arch Laufrädern mit 2,25″ Schwalbe Racing Ralph Bereifung und Cannondale Anbauteilen wie der Hollowgram SL Kurbel mit 39/26er Truvativ Kettenblättern,

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der SAVE Carbonstütze auf der ein Fizik Tundra2 thront, einer Lefty Carbon XLR OPI – mit dem Rock Shox Hydraulik-Lockout und einem durchgestyltem OPI Vorbau.

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Der erste Eindruck: Das bei diesem Bike gering ausfallende Sattel- Lenkerniveau zwingt den Fahrer in eine etwas aufrechtere Sitzposition was zunächst ungewohnt erscheint, sich im Laufe des Testzeitraums aber als angenehm herausstellt.

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Die Kraftübertragung erschien subjektiv sehr direkt und effektiv, dennoch gab es immer wieder Gelegenheiten in denen das Flash gefühlt etwas träge auf Geschwindigkeit kam. Im Gegensatz dazu rollt das Flash im Gelände sehr weich und flüssig über Unebenheiten, die Lefty verrichtet mit ihren 90mm Federweg einen völlig unauffälligen Job der weder positiv noch negativ behaftet ist. Sie ist einfach da und macht was sie soll. Der Hydro-Lockout funktioniert als solches tadellos und läßt sich sehr leichtgängig einlegen.

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Aufgrund der Anzahl der Befestigungsschellen und der räumlichen Gegebenheiten am Lenker war es uns leider nicht möglich den Lockout Hebel ergonomisch zu platzieren. Die Hand musste stets etwas vom Griff gelöst werden um den Lockout zu betätigen. Dem Spass im Gelände tat das aber keinen Abbruch denn sowohl die guten Rolleigenschaften als auch das neutrale Handling des Bikes luden stets dazu ein mit dem Gelände zu spielen.

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Von der bereits erwähnten Trägheit bemerkt man nicht viel solange das Bike eine gewisse Geschwindigkeit hält – diese Tatsache spornt unweigerlich dazu an schnell zu fahren. Sehr positiv ist uns der 2×10 Fach Antrieb aufgefallen. Die Schaltsprünge der 11-36er Shimano XT Kassette ergeben in Verbindung mit dem 39er Blatt eine sehr angenehme Abstufung der einzelnen Gänge. Wir hatten nie das Gefühl eines zu großen Sprunges beim wechseln der hinteren Gänge. Der hintere XTR Wechsler verrichtet in Verbindung mit den XTR Rapidfire Schaltern gnadenlos präzise und geschmeidig seinen Dienst. An der Front werkelt ein Sram X9 Umwerfer der ebenfalls dafür sorgt, dass die Kette fast schon blitzschnell die Blätter wechselt.

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Über die Bremse gibt es unsere Eindrücke an anderer Stelle zu lesen. An dieser Stelle nur so viel: gewöhnungsbedürftig und brachial.

In Summe ist dieses 29er Flash eine Cross Country Maschine mit fast schon spielerischem Handling plus der Tendenz den Fahrer zum rasen zu animieren. Gemütliche Touren sind sicherlich auch möglich, spiegeln den grundsätzlichen Charakter dieses Bikes aus unserer Sicht aber eher nicht wieder.

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Vielen Dank an Radsport Bomm für diese Gelegenheit.

Cannondale stellt SUPER SIX EVO vor

Mai 9, 2011 by  
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Gerüchte um das neue Top-Modell von Cannondale, dem SUPER SIX EVO gab es schon seit einigen Monaten. Nun stellt Cannondale seinen neuen Rahmen der Öffentlichkeit vor.

695 Gramm – soviel, oder besser so wenig soll das neue Kohlefasergeröhr in Rahmenhöhe 56cm auf die Waage bringen und damit ein ganzes Gramm leichter als der bisher leichteste Serienrahmen Cervelo R5 CA. Von normalisierten Gewichten ist hier die Rede – die Wirklichkeit sieht demnach etwas anders aus.

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Das matte Ultimate-Modell kommt mit 727 Gramm daher, der Klarlack-Rahmen, der als Komplettrad mit SRAM Red bestückt wird liegt bei 750 Gramm. Und bei einem vollends lackierten Modell steigt das Gewicht dann schnell auf 800 Gramm und mehr. Alle Infos zum neuen SUPER SIX EVO gibt es auf der Cannondale-Seite – http://www.cannondale.com/deu/supersixevo.

Photos: Cannondale.com

Cannondale Super Six EVO 2012

März 17, 2011 by  
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Cannondales neuestes Topmodell Super Six EVO für die Saision 2012 hat seit Anfang des Monats den technischen Segen der UCI. Interessanter erscheint aber die Aussage einiger Quellen, dass es sich bei dem neuen Modell der Amerikaner um einen Rahmen handelt, der nahe der 700 Gramm Grenze anzusiedeln ist. Ob dieser auch beim Traininglager des Liquigas-Teams auf Teneriffa schon zum Einsatz kam, bei dem auch das folgende Foto geschossen wurde, ist leider noch nicht abschließend geklärt. Näheres zum Super Six EVO sollte jedoch im Laufe der Saison zu erfahren sein.

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Bilder vom Trainingslager:

Übersicht über das UCI-Prüfungsverfahren:

Photo: http://www.augustyna.pl/11/liquigas/

Canonndale Scalpel 2011 – 6980 Gramm

Januar 17, 2011 by  
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Pushing the Envelop – so könnte man den Anspruch von Sebastian Roth an seine Bikes verstehen. So auch beim aktuellen Cannondale Scalpel, das in einer 7320 Gramm Konfiguration auf der Eurobike gezeigt wurde. Nun, deutlich über sieben Kilogramm war anscheinend noch zu schwer, denn Sebastian hat den Winter genutzt und das Bike auf 6980 Gramm gedrückt! Das Bike basiert weiterhin auf einem Serien 2011 Scalpel Rahmen und einer Serien Lefty, die durch 88+ getunt wurde.

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Sebastian selbst zu seinem Aufbau: “Als Grundgedanke für die Messe 2010 war ein Bike angedacht, dass zeigen soll wie weit die Industrie mit ihren Leichtbau Serienparts fortgeschritten ist. Mein Ziel war also ganz klar ein Fully das unter 7,5kg auf den Rädern steht ohne dabei ewig viele Einzelanfertigungen an sich zu tragen. Da ich dieses Ziel auf der Messe mit 7320g doch sehr klar erreicht habe, wollte ich nun doch mal meinem Tuner-Herz etwas Spielraum geben, und habe das Teil mit ein paar Veränderungen auf unter 7kg abgespeckt. Ich denke das ist ein klares Zeichen wo die Reise in den nächsten Jahren hingehen wird.”

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“Wenn man bedenkt das ich hier noch immer eine Serien XX Schaltung inkl. Kette und Kassette verwende, sowie eine Serien Hope Bremsanlage dann ist das doch schon nice! Mir war jedoch wichtig, dass ich wenig Bastelarbeiten an diesem Rad zur Schau stelle. Dass dieses Rad nur Schwalbe FF trägt, liegt daran dass ich an der Serienoptik anknüpfen möchte! Selbst wenn ich einen Rocket Ron verbauen würde wäre ich immer noch sehr leicht. So wie das Rad jetzt ist, könnte es sogar das leichteste mir bekannte Fully mit Scheibenbremse und diesem Federweg sein.”

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Die Teileliste:

Bar Grips: Cannondale Soft-Grip
Brakes Rear: Hope Race X2 Team Edition 140mm
Brakes Front: Hope Race X2 Team Edition 160mm
Cables / Housing: Nokon Slim Line 4mm Cannondale Green
Cassette: Sram XX 11/32 10-speed
Chain: Sram XX PC-1090R
Crankset: Cannondale Hollowgram SL with Ceramic Bearings (BB 30)
– Outer Ring: Spider/Chainring-Compo Alu and Carbon 42Z made by Mattias Hellore
– Middle Ring: Alu 29Z made by Mattias Hellore
– Ring Bolts: FSA and Tune K2
Derailleur Front: Sram XX S3 Directmount
Derailleur Rear: Sram XX Medium
Fork: Cannondale Lefty Carbon SL 100mm with 88+ Teamtuning and Carbon Steer Tube
Shock: DT Swiss XR Carbon 165mm
Frame: Cannondale Scalpel size M
Handle Bar: AX Lightness Hera MTB 585mm
Headset: Cannondale SI Ceramic Bearings
Pedals: Crank Brother 4 TI tuned
Quick Releases: Tune Skyline Titan MTB
Seat Combi: Tune Speedneedle with Schmolke Carbon Tube 31,6mm x 300mm (Combi made by J. Mikus)
Seat Binder: Tune Würger Skyline 34,9mm made by BTP
Shifter: Sram XX 10-speed
Stem: Ax Lightness Zeus MTB 110mm
Tire Front: Schwalbe Furious Fred
Tire Rear: Schwalbe Furious Fred
Tubes Front/Rear: Eclise Bicycle Tube
Wheel set (Front): Tune MTB Skyline Cannonball SL 24 Hole with Sapim Superspokes and Xentis Carbon Rim
Wheel set (Rear): Tune MTB Skyline Dezibel SL 24 Hole with Sapim Superspokes and Xentis Carbon Rim
Gesamtgewicht 6980 Gramm

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Thread im Forum

Eurobike zeigt die sportiven Fahrradtrends für 2011

August 6, 2010 by  
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Friedrichshafen – Fahrrad fahren ist für viele Menschen die schönste Beschäftigung der Welt. Während der eine die tägliche Flucht vom Alltag auf dem Weg in die Arbeit genießt, ist Radfahren für viele andere vor allem eine sportliche Herausforderung, bei der jede Menge Adrenalin und Glückshormone freigesetzt werden. Welche Innovationen und Trends für 2011 angesagt sind, darüber informiert sich die Fachwelt auf der weltweiten Leitmesse EUROBIKE vom 1. bis 4. September 2010 am Bodensee.

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Aerodynamik spart Kraft
Eine ausgefeilte Aerodynamik kann auch auf dem Rennrad wertvolle Vorteile im Kampf um die Sekunden bringen. Diese Erkenntnis ist nicht neu und wird im Radsport schon länger mit Rahmen und Komponenten, die den Fahrtwind möglichst widerstandsfrei durchschneiden sollen, angewendet. Für das kommende Modelljahr entwickeln zudem immer mehr Rennradhersteller auch ihre regulären Straßenmodelle im Windkanal. Möglich wird dies durch die zunehmende Verwendung von Kohlefaser-Verbundwerkstoffen, die Formen ermöglichen, die bisher mit Aluminium nicht machbar waren. Rund fünf Prozent weniger Kraftaufwand sei bei aerodynamisch optimierten Rennrädern nötig, um eine bestimmte Geschwindigkeit in der Ebene zu halten. Neu auf diesem Gebiet sind beispielsweise die Modelle “Megadrive” von Centurion und “F01″ von Scott.

Zurück zur Natur
Immer mehr Fahrradanbieter verwenden beim Bau von hochwertigen Rennrad- und MTB-Rahmen nachwachsende Werkstoffe. Eine exotische, aber durchweg praxistaugliche Bauweise sind etwa Rahmen aus Bambus-Rohren, wie sie der amerikanische Hersteller Boo Bikes auf der EUROBIKE am Stand von Shocker Distribution (EDGE Composites) vorstellt. Der Bambus dafür kommt von speziellen Züchtungen aus eigenen Plantagen in Vietnam. Carbon-Muffen verbinden die Rohre, was eine durchaus leichte, steife und gleichzeitig komfortable Rahmenkonstruktion ergibt. Neben Bambus weben immer mehr Rahmenbauer auch Fasern aus Flachs in ihre Carbon-Rohre mit ein. Diese Naturfaser wirkt in Kohlefaserverbundwerkstoffen schwingungsdämpfend und ist somit gut geeignet, um steifen Carbon-Rahmen die Vibrationsneigung zu nehmen. Ein Pionier auf diesem Gebiet ist der Belgier Johan Museeuw, der mit seiner nach ihm benannten Marke auf der EUROBIKE einige Neuheiten vorstellt, ebenso wie der taiwanesische Hersteller Merida.

Boo Bikes

Crosser mit Scheibenbremsen
Crosser, oder auch Querfeldein-Räder, sind im kommenden Modelljahr wieder ein heißer Trend. Mit ihren etwas breiteren Reifen und stabilen Rahmen sind sie nicht nur eine robuste Alternative zu Rennrädern, sondern auch in der Szene der modisch orientierten, urbanen Biker ein angesagtes Gefährt. Dank leichter Werkstoffe wiegen die Rennräder mit Stollenreifen oft kaum mehr als 8 kg. Ab 2011 können sich Crosser zudem als Räder für alle Lebenslagen etablieren, denn der Radsportweltverband UCI hat das bisherige Verbot von Scheibenbremsen bei Querfeldein-Rennen aufgehoben. Auf der EUROBIKE stellen unter anderem Cannondale das nur 6,6 kg schwere Modell “Super X” und Merida das Modell “CycloCross Carbon” vor.

Bewährt und immer noch für Innovationen gut
Aluminium zählt bei Rennrad- und Mountainbike-Bauern noch lange nicht zum alten Eisen. Wer ein Sportgerät sucht, das geringes Gewicht und Stabilität zum vergleichsweise günstigen Preis bietet, ist mit einem hochwertigen Alurahmen immer noch sehr gut bedient. Der Aluminium-Pionier Cannondale hat zum Beispiel für Rennradfahrer die zehnte Generation seiner “CAAD”-Rahmentechnologie im Messegepäck. Mit nur knapp über 1.000 Gramm Gewicht spielen die neuen “CAAD 10″-Rahmen in einer Liga, die noch vor zwei bis drei Jahren allenfalls von den Topmodellen unter den Carbon-Rahmen erreicht wurde. Auch Merida zeigt auf der EUROBIKE mit dem Mountainbike-Modell “Matts Scandium” das Entwicklungspotenzial von Aluminiumrahmen. Das Ergebnis ist ein nur 1.400 Gramm schwerer Rahmen aus der Aluminium-Legierung Scandium, der durch Systemintegration bei den Komponenten noch zusätzliches Gewicht spart.

29er erleben den Durchbruch
Für 2011 werden Modelle mit 29-Zoll-Laufrädern bei nahezu allen Mountainbike-Anbietern im Sortiment zu finden sein. Die großen Laufräder, die bereits auf dem US-amerikanischen Markt stark vertreten sind, bieten fahrtechnisch auch offroad viele Vorteile. Zu bestaunen sind auf der EUROBIKE das “S-Works Epic 29″ von Specialized oder das “Superfly Elite” von Trek.

Ein Bike für alles
Bislang waren All-Mountain-Modelle mit langem Federweg und Freerider primär zum Bergrunterfahren gemacht. Mit Federwegen über 150 mm sind diese Bikes überwiegend Spezialisten für schwierige Abfahrten. Wer aber vor einem kniffligen Downhill, der viel Federweg am Bike voraussetzt, die sportliche Herausforderung sucht oder schlicht Touren fahren will, die noch nicht erschlossen wurden, findet dafür ab dem kommenden Jahr bei einigen Bike-Herstellern ein entsprechendes Sportgerät. Die Lösung sind variable Fahrwerke, deren Federweg je nach Fahrsituation um bis zu 60 mm abgesenkt werden kann. Speziell konstruierte Dämpfer mit zwei getrennten Kammern sorgen dabei für optimale Performance unabhängig vom gewählten Federweg. Auf der EUROBIKE vertreten diesen neuen Trend unter anderem das “Jekyll” von Cannondale und das “Genius LT” von Scott.
Die EUROBIKE ist an den ersten drei Messetagen dem Fachpublikum vorbehalten. Am Samstag, 4. September, ist die Messe auch für den Endverbraucher geöffnet.

Weitere Informationen im Internet unter: www.eurobike-show.com

(PM Eurobike)

Cannondale Scalpel 2011

Juni 22, 2010 by  
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Kampfansage an die Konkurenz – Cannondale präsentiert sein XC-Fully Scalpel in einer überarbeiteten Version für die Saision 2011. Die nackten Zahlen sind beeindruckend. Unter 1600 Gramm soll der Kohlefaser-Rahmen inkl. Dämpfer auf die Waage bringen. (1365 Gramm in Größe L ohne Dämpfer). Als Komplettrad in der 8400 Euro teueren Ultimate-Version erreicht die Waage gut 8,4 Kilogramm.

Cannondale Scalpel 2011

Der Federweg hat sich gegenüber dem Vorjahr um 20mm auf nun 80mm verringert. Unverändert ist das drehpunktlose Hinterbau-Prinzip, das die 80mm allein über den Flex der Kettenstreben zur Verfügung stellt. Der Tretlagerbereich besteht beim 2011er nun ebenfalls komplett aus Kohlefaser und die Kettenstreben sind in diesem Berreich “fliessend” angeschlossen. Eine andere Gewebeanordnung der Streben soll den Hinterbau gegenüber dem Vorgänger sensibler ansprechen lassen und dennoch ausreichend Steifigkeit bieten.

Mehr Fotos und Videos gibt es bei MTB-News.de

Specialized Tarmac SL3 – Mario Hartmann

April 12, 2010 by  
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Zum Start in die neue Woche gibt es heute mal wieder ein LeserBike. Diesmal das Bike von Mario Hartmann, der mit seinem schwarzen Specialized nicht nur einen technischen, sondern auch einen optischen Genuss zusammengestellt hat.

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Das Herzstück des Aufbaus – der Specialized Tarmac SL3 Rahmen – belastet die Waage mit rund 900 Gramm.

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Ziel war die 6000-Gramm Grenze nach unten zu durchbrechen – ohne dabei ganz auf Extremteile zu setzen und Kompromisse in Sachen Stabilität eingehen zu müssen.

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Zur Kraftübertragung aufs Lightweight-Hinterrad übernimmt eine Cannondale Hollowgram SL Kurbeleinheit einen Großteil der Arbeit. Unserer Meinung nach einer der schönsten Kurbeln auf dem vielfältigen Markt – trotz mittlerweile “exotischem” Aluminium. Und mit 595 Gramm in 39/53 auch noch angenehm leicht.

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Ebenso brauchen sich die weiteren Anbauteile nicht zu verstecken: Die Sram 1090R Kette wird von Daniel Bibers Umwerfer an der Front und von einem getunten Sram RED Schaltwerk (118 Gramm) auf dem Sram Ritzelblock gewechselt. Verzögert wird mit Negative G – GSL Bremsen von Ciamillo.

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Mario selbst zu seinem Aufbau:

Als ich 2009 die ersten Bilder des SL3 in mattschwarz gesehen hatte, hat es mir nicht sonderlich gut gefallen. Der Aufbau von Specialized mit der roten Kette, rote Zipp Labels usw. war mir einfach etwas zu viel des Guten. Generell war meine Meinung über das Tarmac Design immer sehr zwiespältig.

Ich begann erst wieder mich für das SL3 zu interessieren, als ich das Saxo Bank SL2 von Martin Bosch gesehen hatte. Das gefiel mir in vielerlei Hinsicht sehr gut. Da fing ich an die Sache mit dem Tarmac noch einmal zu überdenken und in mir wuchs der Plan von einem mattschwarzen SL3. Ein weiterer Wunsch war SUB6 ohne Einbußen an die Stabilität. Ich gehöre schließlich meist zur Ü85Kg Klasse, und bin somit für die richtig leichten Teile zu schwer.
So begann es also irgendwann im November 2009 mit der Bestellung des Rahmens. Das war dann auch gleich nicht so trivial wie ich dachte. Das SL3 gibt es mit BB30 Innenlager nur als Modul-Frameset oder Komplettrad. Mattschwarz wie ich es wollte, aber nur in den USA und als Frameset nur in der Team-Geo. Nach langem hin und her hat mir mein Händler dann doch zugesagt den Rahmen aus den USA zu besorgen. Ursprünglich wollte ich auch die roten Streifen auf dem Rahmen entfernen, dazu ist es aber bis heute noch nicht gekommen – mir gefällt es auch im Moment so wie es ist ganz gut.

Beim Antrieb konnte ich dann dank BB30 nun auch endlich meine Wunschkurbel von Cannondale verbauen. Auch wenn einige Radfreunde die Cannondale Kurbel an einem Specialized Rad unpassend finden, finde ich das gerade die Kurbel dem Rad viel Individualität und Würze gibt. Von den SRAM Red STI’s musste die Farbe weichen und am Schaltwerk kam ein neuer und leichter Carbonkäfig der Carbonschmiede (Coparni) zum Einsatz. Auch beim Umwerfer hatte ich schon lange einen Favoriten, den Tiso mit BIBER Radsporttechnik Tuning – leicht und vor allem auch nahezu komplett schwarz. Die Laufräder standen auch schon fest, da ich von meinem alten Giant einen Satz quasi neuer Lightweight Standard hatte. Die Wahl der Bremsen viel weniger leicht. Sie sollten natürlich auch in jedem Fall schwarz sein. So überlegte ich zwischen KCNC und der Zero Gravity. Die Gravity‘s in der Zero GSL Version haben dann trotz schmerzhaftem Mehrpreis das Rennen gemacht.
Bei Sattelstütze und Vorbau habe ich mich rein der Optik wegen für Deda Teile entschieden. Daher bin ich auch am Ende noch sehr kurzfristig auf Oversize umgestiegen. Der OS Lenker von Schmolke machte das Rad dann komplett. Hier und da wurden noch ein paar Schrauben schwarz eloxiert und an die Lightweight kamen eigens erstellte Labels dran. Das war es eigentlich im Schnelldurchgang. Stellenweiße hatte es den Anschein als würde es ein rein deutsch/amerikanisches Rad werden. Am Ende ist auch noch eine Brise Italien dazu gekommen.

Gewicht wie hier zu sehen liegt bei 5,58kg.
Wer möchte findet auf meiner Seite www.cyclenoid.com noch weitere Infos.

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Die Teileliste:

Umwerfer: Tiso Umwerfer / BIBER Tuned 58,0g
Schaltwerk: SRAM Red Schaltwerk / Coparni / XXLight 118,0g
STI’s: SRAM Red Schaltgriffe / BTP 268,0g
Sattelstütze: Deda Superzero Titan Schrauben 188,0g
Sattelklemme: MCFK 7,0g
Lenker: Schmolke SL 44 OS 176,0g
Lenkerband: Deda Lenkerband ~ 40,0g
Vorbau: Deda Zero 100 / 110mm ti 119,0g
Aheadkappe: Selfmade + Schmolke Carbonschraube 4,0g
Züge: Diverse ~ 130,0g
Bremse: Zero NG -GSL Bremse (141g Bremskörper, 30g Bremsschuhe) 171,0g
Bremsbeläge: Corima Cork 9g 9,0g
Laufräder: Lightweight Standard III 16/20 1114,0g
Rahmen: Specialized SL3 – Rahmen 56 Team Geo / BB30 904,0g
Gabel: Specialized SL3 – Gabel (375g mit ungekürztem Schaft) 332,0g
Steuersatz: Specialized SL3 – Steuersatz 67,0g
BB30 Lagerschale/Fett ~32,0g
Kette: SRAM 1090R Kette (108 Glieder) 245,0g
Kurbel: Cannondale Hollogram SL 175mm/53-39 595,0g
Reifen: Tufo S3 Lite 416,0g
Kleber/Schlauch: Tufo Extreme (vorne 37g, hinten 36g) 73,0g
Sattel: Tune Speedneedle Marathon 98,0g
Schnellspanner: Tune DC14 33,0g
Kassette: SRAM 1090 11-26 167,0g
Expander: Extralite Expander 9,0g
Pedale: Speedplay Zero 208,0g
Flaschenhalter: AX Nasdorowje 17,0g
Gesamt: 5,58kg

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Über 100 weitere Fotos zu Marios Speci-Aufbau gibt es auf seiner Flickr-Seite.

Eurobike Special – Teil 1

September 2, 2009 by  
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Um 8:30 Uhr heute Morgen war es dann soweit: Die Tore zu den verschiedenen Messehallen öffneten sich der Fachwelt. Anbei die ersten Eindrücke von den verschiedenen Messe-Ständen:

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Tune – Uli Fahl präsentiert in Halle alle A2, Stand-Nr. 303 mit der MAG 90 eine neue Benchmark für Hinterradnaben. Nur ganze 99 Gramm wiegt das kleine Etwas, welches nur für den Einsatz am Rennrad konzipiert ist.

Ebenso neu ist die schon angekündigte Cannonball-Nabe für Cannondales Lefty-Gabel und die Disc-Nabe Dezibel mit nur 149 Gramm.

Neues gibt es auch vom Antrieb – Tunes Kurbelsystem gibt es nun in einer SRM-Ausführung.

Am Stand von Simplon gibt es das neue Serum zu bestaunen. Das “System-Gewicht”, also inkl. Gabel, Steuersatz und Stützeneinheit soll dabei über 200 Gramm unter dem aktuellen Top-Modell Pavo liegen! Der Rahmen ansich kommt dabei auf 820 Gramm.

Wie wie schon gestern Nachmittag berichteten gibt es nun die Tuning-Kits der Shimano Yumeya Serie nun auch für die Dura Ace. Insgesamt kann man damit 39 Gramm einsparen, wird aber gleichzeitig extreme 900 Euro los!

Am Stand von Tune gibt es übrigens das brandneue Cannondale Flash von Sebastian Roth in einem sechs Kilogramm Setup zu bestaunen.

Neues TriCon-System von DT-Swiss, bei dem die Nippel in der Nabe sitzen.

Jagwire mit neuen “Linkage” Kabelsystemen aus Alu. Verfügbar ab Frühjahr 2010 in gold, silber, rot, schwarz.

Weitere Fotos und Details gibt es nach und nach in unserem Fotoalbum.

Cannondale Flash – 950g Hardtail-Rahmen

Juli 5, 2009 by  
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Cannondale schlägt 2010 zurück. Nachdem einige wenige Hersteller seit einiger Zeit MTB-Rahmen unter 1000 Gramm ankündigen, zieht Cannondale mit seinem neuen Flash nach. Der Rahmen soll nur rund 950 Gramm wiegen.

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In der High-End-Variante mit Lefty Speed Carbon SL 110, Sram XX Gruppe, DT Swiss Carbon Laufräder und SI-Kurbeln mit BB30 Standard werden bei 7500 Gramm Gesamtgewicht heftige 8000 Euro abgerufen. Für den kleineren Geldbeutel wird es im Übrigen eine Aluminium-Serie geben.

Cannondale SuperSix Di2 limited edition

Februar 3, 2009 by  
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Cannondale präsentiert als einer der ersten Hersteller ein Serien-Bike mit der neuen elektronischen Shimano Dura Ace Di2 Schaltung.

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Erhältlich ist das auf 80 Stück limitierte Super SIX Modell mit Zipp 404 Clincher Laufräder und FSA Komponenten zum stolzen Preis von 8999 Euro ab März im Handel. Das Komplettgewicht des nur in weiß lieferbaren Rennrades ist leider noch unbekannt.

Eurobike Special – Teil 1

September 4, 2008 by  
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Erste Fotos aus den Messehallen – neben den bereits bekannten Neuheiten der großen Komponentenhersteller, gibt es auch einige kleine Weltpremieren.

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Shimanos neue DuraAce / Di2

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Cannondale Scalpel Olympic

August 11, 2008 by  
Filed under Aktuelle News, Light - Tech

Nachdem die Straßenfahrer schon die ersten Prüfungen hinter sich haben, warten die Mountainbiker noch gespannt auf ihren Einsatz auf dem MTB-Kurs in Peking. Cannondale hat derweil seinen Fahrern ein aus Leichtbausicht interessantes Arbeitsgerät zusammengestellt.

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In Peking werden Roel Paulissen, Jakob Fuglsang und Kashi Leuchs mit speziell bestückten Scalpel Olympic Edition Rahmen am Start stehen. Nur ganze 8.8 Kg bringen die Leichtgewichte jeweils als Komplettrad auf die Waage. Eine kurze Spec-list: Read more

Eurobike Vorschau – Teil 2

August 9, 2007 by  
Filed under Aktuelle News, Eurobike

Nur noch drei Wochen bis sich die Hallentore der Eurobike 2007 öffnen. Im zweiten Teil unserer Eurobike Vorschau dabei: Cannondale, Haibike, Look, Magura, Schmolke und Trek.

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Erneut Rückruf bei Cannondale

Juni 14, 2007 by  
Filed under Aktuelle News, Light - Tech

Nach dem Rückruf zweier Lefty Modelle, gibt es nun den nächsten Fall im Hause Cannondale. Diesmal sind die hauseigenen Kohlefaserkurbeln SI betroffen, welche an folgenden Radmodellen verbaut sind.

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Newsticker – 22. Mai

Mai 22, 2007 by  
Filed under Aktuelle News

Zero Gravity Kurbeln weiterhin im Versuchsstadium

Rund 20 Monate nach Ankündigung und den ersten Prototypen der Zero Gravity Kurbel, ist diese immer noch nicht serienreif. Aktueller Termin unbekannt.

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Rückruf: Cannondale Lefty

LeftySpeedCarbonSL

Auf MTB-News.de gibt einen Hinweis auf einen Rückruf seitens Cannondale. Betroffen sind zwei Modelle der hauseigenen Federgabel Lefty: Cannondale gibt einen freiwilligen Produktrückruf bekannt. Zu den betroffenen Produkten gehören alle Mountainbikes des Modelljahres 2007 und einige des Modelljahres 2008, die mit einer Lefty Speed Carbon SL- oder einer Lefty Speed DLR 2-Gabel ausgestattet sind. Wenn dies bei Ihrem Bike der Fall ist, sollten Sie ab sofort nicht mehr damit fahren. Bringen Sie es zu Ihrem Cannondale-Händler und lassen es dort untersuchen. “Unglücklicherweise gab es bereits Verletzungen, die durch dieses Problem verursacht sind. Wir empfehlen jedem, der eines der betroffenen Bikes gekauft hat, sofort seinen Händler zu kontaktieren und das Bike dort überprüfen zu lassen,” sagt Chris Peck, bei Cannondale für Forschung und Entwicklung zuständiger Vizepräsident.

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