Adventskalender – Türchen Nr. 10

10. Dezember 2011 von Michael  
Kategorie: Adventskalender, Aktuelle News

Türchen Nr. 10. Längst hat die LED-Technik Einzug in die Bikebeleuchtung gehalten und die alten Halogen- und HID-Scheinwerfer fast verdrängt. Liegen die Vorteile der Lumineszenz-Dioden doch auf der Hand: Klein, leicht und eine sehr hohe Lichtausbeute. Der Wirkungsgrad und die Standzeit liegen schon seit langem über denen von Halogenleuchtmitteln. Also verständlich, dass einige Beleuchtungshersteller nur noch auf die LEDs setzen. So auch Lupine bei seinen Modellen Piko, Tesla, Wilma und Betty.

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Hier lohnt sich der Blick auf die kleine Piko. Als Helm- oder Stirnlampe konzipiert, bietet die mit 55 Gramm extrem leichte Leuchte mit seinen zwei CREE XM-L LEDs (10 Watt) einen Lichtstrom von 750 Lumen. Zur Erinnerung: Das ehemalige Top-Modell Edison mit HID-Leuchtmittel, besser bekannt als Xenon, bot damals “nur” 900 Lumen. Sei einigen Wochen haben wir die Leuchte als Zusatzscheinwerfer am Bike und nutzen sie auch zur Beleuchtung der heimischen Jogging-Strecke. Bis jetzt sind wir ob dem Gewichts-/Leistungsverhältnis mehr als begeistert…

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Preislich liegt das kleinste Modell Piko 3 mit Li-Ionen Hardcase Akku (2.5 Ah) bei 265 Euro. Mit Li-Ionen SmartCore Akku (5.6 Ah) als Piko 6 Set bei 339 Euro.

Photos: Lupine.de

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Kommentare:

  1. Bauform und Grösse genial, jetzt müssen die nur noch preislich mal auf ein vernünftiges Niveau kommen....

  2. Ich kann mich der Begeisterung nur anschließen, leicht, hell und im Wortsinn preiswert. Für den Straßenverkehr ist sie nichts, da die Piko schon auf den kleineren Stufen arg blendet. Im Wald reicht sie aber für einfachere Wege vollkommen aus.
    Gewicht:


    Ausleuchtung:

  3. @ Bill Tür:

    wäre das die höchste stufe bei deinem bild "ausleuchtung"??

  4. Ja, läuft unter Volllast. Das Bild gibt meine reale Wahrnehmung eigentlich ganz gut wieder. Aufnahmedaten waren Blende 4, ISO 200 und 2 sek Aufnahmezeit.

  5. Bei Lupine waren die preise immer auf einem anderen Niveau,aber fakt is ,die Upgrades auf die neue Generation is dafür sogar nen Schnäppchen

  6. Die Verarbeitung und damit die robustheit von Lupine ist natürlich super und auch ihren Preis wert. Aber mit 2 Chinaböllern bezahlt man nur ein drittel und hat trotzdem volle Sicherheit. Die sind dann einzeln schon heller als die Piko. Außerdem hat man mit zwei scheinwerfern (Kopf/Lenker) einfach eine bessere Ausleuchtung.

  7. In einiger Zeit, wenn novh dies und das angeschafft wurde und mein Epic aufgebaut ist, kommt mir ne Lupine ins Haus. Einfach klasse.

  8. Nimm ne Out-Led, die hab ich gerade und funktioniert mehr als ausreichend. Kann dir auch gerne eine zum testen geben, haben wir ja über den Verein.

  9. ok, wie gesagt. Erst steht noch einiges an. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben

  10. Ohhh das wär was, würd ich endlich mal nachts vernünfig was sehn und hätt keine probleme das meine kleine notlampe schon nach 1stunde keinen saft mehr hat!!!

  11. optisch ist die schon echt schnieke. schade daß die meisten hersteller so viel auf akku setzen. meine arbeitsschlampe soll nächstes jahr nen nabendynamo bekommen und da gibts aktuell nur eine wirklich gute lampe die auch noch preislich halbwegs passt. evtl sollte auch mal mehr in die richtung entwickelt werden.

  12. Dynamolampen verkaufen sich halt fast nur als StVZO-konforme Leuchten, bei denen immer noch die Begrenzung von 3 Watt/6 Volt gilt. Wenn diese unsinnige Regel wegfallen würde, gäbe es schnell Anreize für ordentliche Lampen, die wie die Piko 10 Watt oder gar mehr ziehen. Stattdessen baut B&M Scheinwerfer mit Tagfahrlicht... Ich wünsche mir eigentlich noch ein Rücklicht von Lupine, wird aber schwer, weil dann ja die Begründung "für die Zeltstange" nicht mehr gültig wäre.

  13. die Lupine ist echt schon super ... aber der Preis ...

    als Gewinn aber gerne ...

  14. Dynolampen mit 3W reichen, die aktuellen Modelle von Bumm, Supernova etc. machen genügend Licht. Man sieht was und wird gesehen. Mehr Leistung kann man kaum vertreten, da weder "Fach-" Händler noch Endkunden die Lampen gewissenhaft einstellen. So ein 10W Scheinwerfer will man so wirklich nicht im Gegenverkehr bzw. hinter sich wissen.

    Beim Rücklich... das issn Positionslicht da reichen 0,5W dicke. Da brauch es kein Lupine KnowHow, es gibt genügend gute StVO konforme Lichter.


    Ansonsten ist die Piko wirklich ein feines Ding.

  15. Ich werd wirklich oft von autofahrern angelichthupt und manchmal auch richtig angemotzt weil ich mit den lampen selbst auf 50% oder 30% abgedimmt immernoch brutalst blende. Außerdem vergisst man auch häufiger zu dimmen und da kann ich die wütenden Autofahrer echt verstehen. In der Stadt braucht es fast kein Licht, im vergleich zum Waldfahren jedenfalls.

  16. achja die armen autofahrer überholen aber auch gerne mit 20 cm abstand, drängen ab, nehmen einen die vorfahrt und " übersehen" einen auch häufig. mir persönlich ist es wurscht ob ich die blende. da sehen sie mich wenigstens. übrigens haben 90% der kradfahrer auch immer fernlicht an weil sie da sicherer unterwegs sind.

  17. Dass, die Hempel sich manchmal selber benehmen wie die letzten assis ist die eine Sache, aber wenn du so brutal von 1- bis 2-tausend Lumen geblendet wirst siehtst du garnichts mehr, was sicherlich nicht angebracht ist. Man sollte sich einfach versuchen korrekt zu verhalten, wenn du das gleiche von denen erwartest. Schwarze schafe gibts überall, aber die MTBler sollten sich nicht unnötig schelchte Presse machen. Davon gibts leider genug.

  18. Zitat:
    Zitat von Piktogramm Beitrag anzeigen
    Dynolampen mit 3W reichen, die aktuellen Modelle von Bumm, Supernova etc. machen genügend Licht. Man sieht was und wird gesehen.
    Supernova E3 Pro dürfte so eines der hellsten StVZO-Dynamolichter sein, dass ich bisher gefahren bin. Mal abgesehen von der nicht so tollen seitlichen Sichtbarkeit reicht das Licht ausreichend zum Gesehen-Werden. Auch das Sehen ist ganz ok, aber ausbaufähig. Zum Beispiel an einem Crosser wäre es wirklich schön eine helle Dynamolampe zu haben, mit der man regelkonform auf der Straße unterwegs sein kann und anschließend auch im Wald rumfahren kann. Ich habe auf meiner täglichen Pendelstrecke einen steinigen Waldweg, dort reichen die 285 Lumen meiner StVO-Philips definitiv nicht aus um schlauchkillende Steine zu erkennen.

    Zitat:
    Zitat von Piktogramm Beitrag anzeigen
    Mehr Leistung kann man kaum vertreten, da weder "Fach-" Händler noch Endkunden die Lampen gewissenhaft einstellen. So ein 10W Scheinwerfer will man so wirklich nicht im Gegenverkehr bzw. hinter sich wissen.
    Es ging ja um StVZO-Lichter. Die Ausleuchtung einer Philips LED Bike Light ist richtig gut, viel besser als etwa bei einer Ixon IQ. Allerdings könnte man mit einer stärkeren Lampe auch 1. heller und 2. weiter leuchten ohne zu blenden. Das das Einstellen dazugehört, sehe ich derzeit jede Pendelfahrt, da reicht eine stinknormale B&M, um den Gegenverkehr zur Weißglut zu treiben. Bei Autos wird das ganze auch nicht ständig kontrolliert und so rollen viele mit falsch eingestellten Scheinwerfern und angeschaltetem Fernlicht durch die Gegend. Deshalb will aber doch niemand wieder zurück zu Halogenbeleuchtung.

    Zitat:
    Zitat von Piktogramm Beitrag anzeigen
    Beim Rücklich... das issn Positionslicht da reichen 0,5W dicke. Da brauch es kein Lupine KnowHow, es gibt genügend gute StVO konforme Lichter.
    Meiner ganz individuellen, persönlichen Meinung nach geht so ein Licht im Stadtverkehr auch schnell mal unter. Ich weiß, irgendwo muss man auch mal einen Strich ziehen, aber ein bisschen mehr kann es schon sein, damit man nachts von rasenden Taxifahrern und besoffenen Halbstarken wahrgenommen wird. Warnweste wäre natürlich billiger, aber auch unpraktischer und mal Hand aufs Herz, auch keine tolle technische Lösung. Du hast natürlich recht, eigentlich reichen die normalen Rücklichter vollkommen aus.

    Ich habe mit der Philips die nach der Big Bang zweithellste StVZO-konforme Fahrradlampe, aber mit der Piko auf dem Kopf fühle ich mich im dunklen Wald auch ohne Trailnutzung ein ganzes Stück wohler. Es gibt natürlich einige sehr gute Mitbewerber, aber gerade hier im Forum dürfte das Lumen-zu-Gramm-Verhältnis schon sehr für die Piko sprechen.

    Edit: Ich komme ja wie ein Lupine-Fanboy rüber, der seinen Kauf unbedingt verteidigen muss. Ist nicht so gemeint, die Piko ist eine Möglichkeit unter vielen, aber durch das spezielle Kalendertürchen kann man ja etwas mehr auf sie eingehen. Alternativ wäre es bei mir eine Mytinysun geworden, die haben in letzter Zeit viele interessante Modelle eingestellt.

  19. Was die StVZO konformen Lampen angeht, für Fahren abseits der Straße taugen die Dinger wirklich nicht. Hier hilft nur eine Zusatzlampe, die auf der Straße nicht zu verantworten ist. Im Gelände müssen Zweige auf Kopfhöhe irgendwie mit ausgeleuchtet werden, der Lichtkegel muss breiter sein und Gegenanstiege sollten auch halbwegs ausgeleuchtet werden, was meist bedingt, dass ein Teil des Spots gegen Unendlich geht. Sowas ist mit den Verkehrsregeln ja nicht vereinbar. Leider braucht es da dann eine Zusatzlampe mit Akku. Wobei ich im Gelände für eine 10W Lampe keine 13W extra treten wollte, der Akku in meinen Augen also willkommen ist. Das Bremsmoment am Vorderrad wollte ich bei schwierigen Passagen auch nicht haben.
    Auf jeden Fall bin ich dagegen, an der Stelle ein Wettrüsten seitens der Radfahrer auf den Straßen zu starten.Bisher wurde ich mit meiner Bumm Leuchte kaum übersehen (die Quote ist Nachts mit Licht bedeutend geringer als über den Tag)

    Bei Autos, Halogenlich muss man ja noch manuell regeln. Für Xeon und LED Lampen am Auto muss eine elektronische Leuchtweitenregelung vorhanden sein. Da pfuschen (Gott sei Dank) die wenigsten Autofahrer herum. Insofern wünsche ich mir eigentlich, dass Halogen endlich komplett verschwindet (Die Leuchtweite ist meist auf Anschlag verstellt und am besten dann noch den Kofferraum voll). Wenn die Xeon Dinger blenden dann oft wegen einer Bodenwelle mal kurz, großartig verstellt sind sie aber nur extrem selten.
    Bleibt das Problem vom Fernlicht auf der Landstraße (in der Stadt ist es doch eher selten, da sind die innerstädtischen Wachtmeister doch zu empfindlich). Einzig das Fernlichtproblem Außerorts. Da weiß man aber nie was im Hirne des Autofahrer vor geht. Die einen lassen es an, um den Radfahrer zu sehen (doof, aber immerhin gut gemeint), andere blenden wegen Radfahrern nicht ab (Arschlöcher, sehen einen aber wohl), wieder Andere haben Fernlichtassistenten* die Radfahrer nicht erkennen (siehe ganz unten), Einige blenden ab (die haben einen gesehen und wissen noch wie man sich auf der Straße verhält). Der Rest, der auf Radfahrer zuhält und/oder selbige trotz gutem StVZO Front- wie Rücklicht "übersieht" bekommt das auch hin, wenn man mit einem 30W Strahler unterwegs ist...

    Beim Rücklicht ist es ähnlich, da sind die Bumm Rücklichter mit vollen Batterien/Akkus eigentlich kaum zu übersehen. Bei den Experten die es trotzdem schaffen schafft mehr Leistung des Lichtes wieder nix.

    Das alles zur Straßennutzung. Abseits der Straße finde ich die Lupine Lampen sehr schön. Oder Hope, die neue R4. Klein, hell und mit nem 2s2p Akku auch mit ner gescheiten Leuchtdauer gesegnet.

    *Diese Assistenzsysteme im Auto verdamme ich, wer Schulterblick, Fernlicht & Co nicht beherrscht sollte kein Auto fahren, vor allem da diese Systeme Radfahrer meist kaum erkennen und der geneigte Autofahrer dann aus Gewöhnung auch nicht mehr bzw. noch weniger richtig reagiert.

  20. Der Smartakku der Lupine kann ja ebenfalls als Rücklicht eingesetzt werden. Mit dem Verlaengerungskabel den Akku an die Sattelstütze klemmen, 2sec Druck auf den Akkutaster und schon leuchtet es permanent rot.

  21. Zitat:
    Zitat von Piktogramm Beitrag anzeigen
    Bleibt das Problem vom Fernlicht auf der Landstraße (in der Stadt ist es doch eher selten, da sind die innerstädtischen Wachtmeister doch zu empfindlich). Einzig das Fernlichtproblem Außerorts. Da weiß man aber nie was im Hirne des Autofahrer vor geht. Die einen lassen es an, um den Radfahrer zu sehen (doof, aber immerhin gut gemeint), andere blenden wegen Radfahrern nicht ab (Arschlöcher, sehen einen aber wohl), wieder Andere haben Fernlichtassistenten* die Radfahrer nicht erkennen (siehe ganz unten), Einige blenden ab (die haben einen gesehen und wissen noch wie man sich auf der Straße verhält).
    In der SZ habe ich das andere Extrem gelesen. Statt die Nichtwahrnehmung im Fernlichtassistent, wird das Hindernis mit extra Lampen angestrahlt. Man fährt also auf der Straße und plötzlich radlet man völlig geblendet orientierungslos durch die Gegend. Was ist bloß aus dem guten alten Sichtfahrgebot geworden?

    Den Fakt mit der automatischen Regelung bei LED-Autoscheinwerfern kannte ich ehrlich nicht, bin auch nicht der Autoexperte. Da scheint dann doch der gleiche Effekt wie bei Radlern aufzutreten - man schaut automatisch mitten ins licht und wird geblendet statt einfach normal weiterzufahren.

  22. Oh stimmt ja diese Entwicklung mit dem gezieltem Anleuchten -.-. Das wird noch "spaßig".

  23. Würde mir auch gefallen und endlich mal Licht auf meine nächtliche Wege werfen.

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